Stromvergleich starten
Gemeindewerke Gangkofen
Marktplatz 21/23
84140 Gangkofen
Gemeindewerke Gangkofen mit Sitz in Marktplatz 21/23, 84140 Gangkofen, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Name: Gemeindewerke Gangkofen
Träger: Markt Gangkofen
Rechtsform: kommunale Gemeindewerke des Marktes Gangkofen
Sitz: Gangkofen
Adresse: Marktplatz 21/23, 84140 Gangkofen
Telefon Gemeindewerke: 08722 / 9494-17
Telefon Markt Gangkofen: 08722 / 9494-0
Telefon nach Dienstschluss: 0172 / 6358174
Fax: 08722 / 9494-20
E-Mail Gemeindewerke Ansprechpartnerin: verena.holzner@gangkofen.de
E-Mail Gemeindewerke allgemein: gemeindewerke@gangkofen.de
E-Mail Markt Gangkofen: markt-gangkofen@t-online.de
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE129270373
Ansprechpartnerin Gemeindewerke: Verena Holzner
Versorgungsgebiet Strom: Marktgebiet der ehemaligen Altgemeinde Gangkofen
Hinweis zum Versorgungsgebiet: Die Gemeindewerke unterhalten nur in diesem Gebiet ein eigenes Stromnetz.
Öffnungszeiten Rathaus Montag: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Öffnungszeiten Rathaus Dienstag: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Öffnungszeiten Rathaus Mittwoch: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Öffnungszeiten Rathaus Donnerstag: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr, 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr und zusätzlich 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr für bestimmte Anliegen
Öffnungszeiten Rathaus Freitag: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Hinweis zu Terminen: Vorab sollte telefonisch ein Termin vereinbart werden.
Die Gemeindewerke Gangkofen sind der kommunale Stromversorger des Marktes Gangkofen. Sie sind für die Versorgung mit elektrischer Energie im Marktgebiet der ehemaligen Altgemeinde Gangkofen zuständig. Entscheidend ist: Das Stromnetz der Gemeindewerke umfasst nicht automatisch das gesamte heutige Gemeindegebiet, sondern nur den Bereich, in dem die Marktgemeinde ein eigenes Stromnetz unterhält.
Der Anbieter ist kein klassischer überregionaler Stromdiscounter, sondern ein lokal gebundener kommunaler Versorger. Für Kunden im passenden Netzgebiet kann das ein Vorteil sein, weil Stromvertrieb, Netzbetrieb und Verwaltung örtlich erreichbar sind. Für Kunden außerhalb dieses Gebiets muss dagegen genau geprüft werden, ob die Gemeindewerke überhaupt zuständig sind.
Die Tarifstruktur der Gemeindewerke Gangkofen ist eher klassisch aufgebaut. Es gibt einen allgemeinen Tarif für die Versorgung mit elektrischer Energie, der für Kunden ohne Leistungsmessung und typischerweise für Haushaltskunden mit niedrigerem bis mittlerem Jahresverbrauch relevant ist.
Der allgemeine Stromtarif unterscheidet zwischen Versorgung ohne Schwachlastregelung und Versorgung mit Schwachlastregelung. Bei der Schwachlastregelung wird zwischen Hochtarif und Niedertarif unterschieden. Das kann sinnvoll sein, wenn ein relevanter Teil des Stromverbrauchs in die Niedertarifzeiten fällt.
Zusätzlich gibt es Heiztarife für Speicher-, Direkt-, Naturstein- und Wärmepumpen-Heizungsanlagen sowie für Anlagen zur Warmwasserbereitung. Diese werden in Varianten für gemeinsame Messung und getrennte Messung geführt. Genau hier darf man nicht schlampig werden: Messkonzept, Zählerart und Verbrauchsprofil entscheiden, ob der Tarif überhaupt passt.
Für die Grundversorgung wurde der Vertrieb der Gemeindewerke Gangkofen ab dem 01.01.2025 für die folgenden drei Kalenderjahre als Grundversorger in der Niederspannung festgestellt. Damit übernehmen die Gemeindewerke im eigenen Netzgebiet eine zentrale Auffang- und Basisversorgungsfunktion.
Die Stromkennzeichnung der Gemeindewerke Gangkofen zeigt für das Bezugsjahr 2024 einen hohen Anteil erneuerbarer Energien, insbesondere durch EEG-geförderte erneuerbare Energien. Zusätzlich wird ein kleiner Anteil sonstiger erneuerbarer Energien ausgewiesen.
Der Anbieter ist damit im veröffentlichten Strommix deutlich stärker erneuerbar geprägt als rein fossile Anbieter. Trotzdem sollte man das nicht mit einem reinen Ökostromprodukt verwechseln. Der veröffentlichte Energiemix enthält weiterhin fossile Bestandteile wie Kohle, Erdgas und sonstige fossile Energieträger.
Wer ausdrücklich einen reinen Ökostromtarif sucht, sollte deshalb nicht nur auf den hohen Erneuerbaren-Anteil schauen, sondern prüfen, ob ein konkret als Ökostromtarif ausgewiesenes Produkt mit entsprechender Stromkennzeichnung angeboten wird. Alles andere wäre Schönreden statt sauberer Tarifprüfung.
Für Haushaltskunden ist vor allem der allgemeine Tarif für die Versorgung mit elektrischer Energie relevant. Dieser bildet die klassische Stromversorgung im Netzgebiet der Gemeindewerke Gangkofen ab.
Für Kunden mit Doppeltarifzähler oder Schwachlastregelung gibt es eine Unterscheidung zwischen Hochtarif und Niedertarif. Die Schwachlastzeiten liegen nach Tarifunterlagen insbesondere nachts sowie samstags ganztägig und teilweise an Sonn- und Feiertagen. Ob sich das lohnt, hängt brutal stark davon ab, wann der Strom tatsächlich verbraucht wird.
Für elektrische Heizsysteme gibt es spezielle Heiztarife. Dazu zählen Angebote für Speicherheizungen, Direktheizungen, Natursteinheizungen, Wärmepumpen-Heizungsanlagen und Warmwasserbereitung. Diese Tarife sind keine normalen Haushaltstarife und sollten auch nicht so behandelt werden.
Die Heiztarife unterscheiden zwischen gemeinsamer und getrennter Messung. Bei gemeinsamer Messung handelt es sich um eine Altregelung für bestehende Heizungsanlagen, die vor einem bestimmten Stichtag installiert wurden. Bei getrennter Messung wird der Heizstrom separat erfasst. Das ist für die Abrechnung und Bewertung des Tarifs entscheidend.
Die Grundversorgung und Ersatzversorgung sind ebenfalls relevant. Sie sichern die Belieferung im Netzgebiet, sollten aber nicht automatisch als beste Dauerlösung verstanden werden. Wer dauerhaft in der Grundversorgung bleibt, ohne zu vergleichen, handelt bequem, aber nicht unbedingt wirtschaftlich.
Die Gemeindewerke Gangkofen haben eine klar lokale Rolle. Sie versorgen nicht beliebig überregional, sondern sind auf das Stromnetzgebiet der ehemaligen Altgemeinde Gangkofen ausgerichtet.
Die Gemeindewerke sind zugleich im Umfeld von Stromvertrieb und Netzbetrieb sichtbar. Auf der Seite des Marktes Gangkofen werden separate Bereiche für Stromvertrieb, Netzbetrieb, Netzanschluss und Einspeisungen geführt. Das zeigt, dass es nicht nur um Tarifverkauf geht, sondern auch um örtliche Infrastruktur und technische Zuständigkeit.
Für Kunden im passenden Gebiet ist das ein Vorteil: Ansprechpartner, Verwaltung und Versorgungsstruktur liegen vor Ort. Für Kunden außerhalb des Gemeindewerke-Netzes bringt diese regionale Stärke aber wenig. Dann ist zuerst zu prüfen, welcher Netzbetreiber tatsächlich zuständig ist.
Positiv fällt die klare lokale Zuständigkeit auf. Die Gemeindewerke Gangkofen sind eng an den Markt Gangkofen gebunden und kein anonymer Anbieter ohne regionale Verankerung.
Gut ist auch, dass es neben dem allgemeinen Stromtarif spezielle Heiztarife gibt. Für Haushalte mit Wärmepumpe, Speicherheizung oder elektrischer Warmwasserbereitung ist das wichtig, weil ein normaler Haushaltstarif hier oft nicht die beste Lösung ist.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Unterscheidung zwischen gemeinsamer und getrennter Messung beim Heizstrom. Das ist technisch relevant und verhindert, dass völlig unterschiedliche Verbrauchssituationen in einen einzigen Tarifkorb geworfen werden.
Auch die veröffentlichte Stromkennzeichnung ist positiv zu bewerten, weil der Anteil erneuerbarer Energien deutlich sichtbar ist. Das ist besser als ein intransparenter Strommix ohne klare Aufschlüsselung.
Die Kontaktmöglichkeiten sind für einen kleinen kommunalen Anbieter solide. Es gibt Telefonnummern, Fax, E-Mail-Adressen, eine Ansprechpartnerin und eine Telefonnummer für die Zeit nach Dienstschluss.
Kritisch prüfen sollte man zuerst das Versorgungsgebiet. Die Gemeindewerke Gangkofen sind nicht automatisch für alle Ortsteile der Marktgemeinde zuständig. Wer das übersieht, vergleicht am falschen Anbieter vorbei.
Beim allgemeinen Tarif muss geprüft werden, ob eine Schwachlastregelung überhaupt sinnvoll ist. Ein Niedertarif bringt nur dann etwas, wenn ausreichend Verbrauch in die entsprechenden Zeiten fällt. Sonst ist das nur Tarifkosmetik.
Bei Heizstrom muss man noch genauer hinsehen. Gemeinsame Messung, getrennte Messung, Doppeltarifmessung, Sperrzeiten und fest angeschlossene Geräte sind keine Nebensachen. Wer das ignoriert, produziert Abrechnungsprobleme oder zahlt unnötig drauf.
Die Ökostrom-Ausrichtung sollte nüchtern bewertet werden. Der Strommix enthält einen hohen Anteil erneuerbarer Energien, ist aber nach den veröffentlichten Angaben kein vollständig fossilerfreier Strommix. Wer 100 Prozent Ökostrom will, muss konkret prüfen, ob ein entsprechendes Produkt verfügbar ist.
Auch bei einem kommunalen Anbieter gilt: Regionalität ist kein Ersatz für einen Preis- und Vertragsvergleich. Grundpreis, Arbeitspreis, Messentgelte, Schwachlastzeiten, Vertragsbedingungen und Zählertechnik müssen zusammen betrachtet werden. Alles andere ist kein Vergleich, sondern Raten.
Die Gemeindewerke Gangkofen sind ein kleiner, lokal ausgerichteter kommunaler Stromanbieter mit Netzbezug im Gebiet der ehemaligen Altgemeinde Gangkofen. Stark ist der Anbieter vor allem durch regionale Nähe, klare Zuständigkeit im eigenen Netzgebiet und spezielle Angebote für Heizstrom.
Für Kunden im passenden Versorgungsgebiet können die Gemeindewerke eine solide Option sein. Schwach ist die Entscheidung aber, wenn man einfach nur wegen des lokalen Namens abschließt. Der Tarif muss zum Verbrauch, zur Zählertechnik, zur Heizungsanlage und zum tatsächlichen Netzgebiet passen. Wer das sauber prüft, kann den Anbieter sinnvoll einordnen.
Stand: 27.04.2026
StromBerater.de — seit 1998
Ein persönlicher Service von Dirk Oschmann.
©
2026 StromBerater.de
Hier vergleichen
Verbraucherinnen und Verbraucher kostenlos Tarife und Produkte in
den Bereichen Energie, Telekommunikation, Versicherungen und Finanzen. StromBerater.de verwendet
größte Sorgfalt auf Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen, kann aber
keine Gewähr
für diese oder die Leistungsfähigkeit der Anbieter übernehmen.