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Der Wert ist ungültig.
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grün.power GmbH

grün.power GmbH
An der Fahrt 5
55124 Mainz

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grün.power GmbH mit Sitz in An der Fahrt 5, 55124 Mainz, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.

Stammdaten

Name: grün.power GmbH

Rechtsform: Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Adresse: An der Fahrt 5, 55124 Mainz

Sitz der Gesellschaft: Mainz

Telefon allgemein: +49 6131 69657-260

Telefon Kundenservice: 06131 / 69657-261

Fax: +49 6131 69657-269

E-Mail allgemein: kontakt@gruenpower.eu

E-Mail Kundenservice: kundenservice@gruenpower.eu

Registergericht: Amtsgericht Mainz

Handelsregister: HRB 44279

Steuernummer: 26/656/04295

Umsatzsteuer-ID: DE 285673886

D-U-N-S Nummer: 342729744

Geschäftsführender Gesellschafter: Josef Werum

Geschäftsführender Gesellschafter: Martin Rabinak

Geschäftsführender Gesellschafter: Lukas Poul

Kundenservice-Zeiten: Montag bis Freitag 08.00 bis 20.00 Uhr

Kundenservice-Zeiten: Samstag 09.00 bis 15.00 Uhr

Unternehmenszuordnung: Tochterunternehmen der in.power Services GmbH

Überblick

Die grün.power GmbH ist ein bundesweit tätiger Ökostromanbieter mit Sitz in Mainz. Das Unternehmen positioniert sich klar als Anbieter von regionalem beziehungsweise deutschem Ökostrom aus Windkraft, Solarenergie und Wasserkraft.

grün.power ist kein klassisches Stadtwerk und auch kein Grundversorger. Der Anbieter ist ein spezialisierter Ökostromlieferant, der sich bewusst von herkömmlichen Stromprodukten und nachträglich vergrüntem Börsenstrom abgrenzt.

Das Unternehmen gehört zur in.power-Gruppe, die sich mit der Integration erneuerbarer Energien in den Strommarkt beschäftigt. Endkunden werden nach Unternehmensangaben seit 2013 mit Ökostrom beliefert.

Tarifstruktur

Die Tarifstruktur ist vergleichsweise klar aufgebaut. Im Mittelpunkt stehen die beiden Haupttarife grün.power premium und grün.power light.

grün.power premium setzt auf 100 Prozent Ökostrom aus der Region beziehungsweise aus Deutschland. Die Zusammensetzung besteht schwerpunktmäßig aus Windkraft, ergänzt durch Solarenergie und Wasserkraft.

grün.power light ist ebenfalls ein 100-Prozent-Ökostromtarif aus der Region beziehungsweise aus Deutschland, hat aber eine andere Zusammensetzung mit geringerem Windkraftanteil und höherem Wasserkraftanteil.

Zusätzlich gibt es spezielle Tarifvarianten für Wärmestrom und Mobilstrom. Diese werden ebenfalls in premium- und light-Qualität angeboten.

Die Tarife können je nach Netzgebiet unterschiedlich ausfallen, weil Netznutzungsentgelte regional verschieden sind. Wer hier pauschal denkt, denkt falsch: Entscheidend ist immer das konkrete Netzgebiet.

Ökostrom-Ausrichtung

Die Ökostrom-Ausrichtung ist der Kern des gesamten Geschäftsmodells. grün.power wirbt mit 100 Prozent erneuerbaren Energien aus möglichst regionalen Anlagen und mit zeitgleicher Vollversorgung.

Besonders wichtig ist der Ansatz der direkten Lieferverträge mit Betreibern von Wind-, Solar- und Wasserkraftanlagen. Damit will sich grün.power von Anbietern abgrenzen, die konventionellen Börsenstrom nur nachträglich über Herkunftsnachweise grün färben.

Der Strommix von grün.power stammt nach Unternehmensangaben aus Anlagen in Deutschland. Für das Rhein-Main-Gebiet werden unter anderem Wind- und Solaranlagen in Mainz-Ebersheim, Daxweiler, Alzey und Kirchhardt genannt.

Das ist ökologisch stärker als ein beliebiger Stromtarif mit grünem Etikett. Trotzdem sollte man sauber prüfen, ob der gewählte Tarif, die Stromkennzeichnung und der eigene Nachhaltigkeitsanspruch wirklich zusammenpassen.

Stromangebote

Zum Stromangebot gehören grün.power premium und grün.power light für Haushaltskunden und Gewerbekunden.

Zusätzlich bietet grün.power Wärmestrom für Wärmepumpen und Nachtspeicherheizungen an. Voraussetzung ist eine steuerbare Verbrauchseinrichtung mit separatem Zähler.

Für Wärmestrom gibt es Varianten für Eintarifzähler und Zweitarifzähler. Bei Zweitarifzählern wird zwischen Hochtarif und Niedertarif unterschieden.

Auch Mobilstrom für Elektroautos beziehungsweise Wallboxen wird angeboten. Voraussetzung ist auch hier eine steuerbare Verbrauchseinrichtung mit separatem Zähler.

Die Mobilstromtarife gibt es ebenfalls in premium- und light-Qualität. Nach Vertragsabschluss kann ein Nachweis zum Fahrzeug erforderlich sein.

Regionale Rolle

grün.power sitzt in Mainz-Gonsenheim und betont die regionale Herkunft des Stroms, ist aber bundesweit tätig. Das ist keine klassische regionale Versorgerrolle wie bei einem Stadtwerk, sondern eher ein bundesweites Ökostrommodell mit regionaler Erzeugungslogik.

Der regionale Schwerpunkt liegt bisher besonders im Rhein-Main-Gebiet. Nach Unternehmensangaben werden weitere Erzeugungsanlagen aufgenommen, wenn die Kundenzahl in einer Region deutlich steigt.

Für Kunden ist das ein wichtiger Unterschied: grün.power ist nicht der örtliche Netzbetreiber und nicht automatisch der lokale Grundversorger. Wer Netzstörungen, Hausanschlüsse oder Grundversorgungsthemen klären will, muss das sauber trennen.

Was positiv auffällt

Positiv ist die klare Fokussierung auf Ökostrom. grün.power wirkt nicht wie ein Anbieter, der nebenbei noch einen grünen Tarif ins Regal stellt, sondern wie ein Anbieter, dessen gesamtes Modell auf erneuerbaren Energien basiert.

Gut ist auch die relativ einfache Tarifstruktur mit premium und light. Das ist deutlich besser als Tarifchaos mit zehn künstlich aufgeblasenen Produktnamen.

Die direkte Verbindung zu Erzeugungsanlagen und Anlagenbetreibern ist ein starker Punkt. Genau hier trennt sich echter Ökostromanspruch von billigem Marketing-Grün.

Die fehlende Mindestvertragslaufzeit bei den Haupttarifen ist für Kunden attraktiv, weil sie Flexibilität schafft. Wer sich nicht lange binden will, sollte diesen Punkt positiv bewerten.

Zusätzliche Tarife für Wärmepumpen und Elektroautos sind sinnvoll. Wer solche Verbraucher hat, braucht oft mehr als einen simplen Haushaltsstromtarif.

Was man kritisch prüfen sollte

Kritisch prüfen sollte man zuerst, welcher Tarif besser passt: premium oder light. Beide sind Ökostromtarife, aber die Zusammensetzung ist unterschiedlich. Wer das ignoriert, vergleicht nur Namen und nicht Inhalte.

Die regionalen Netzentgelte können die Gesamtkosten beeinflussen. Ein Tarif kann in einem Netzgebiet attraktiver wirken als in einem anderen. Pauschale Aussagen ohne Netzgebiet sind deshalb fachlich dünn.

Bei Wärmestrom und Mobilstrom müssen die technischen Voraussetzungen stimmen. Separater Zähler, steuerbare Verbrauchseinrichtung und passende Messung sind keine Nebensache, sondern Pflicht.

grün.power ist kein Grundversorger. Wer maximale lokale Infrastrukturzuständigkeit erwartet, verwechselt Stromlieferant und Netzbetreiber. Das wäre ein Denkfehler.

Auch bei starkem Ökostromprofil sollte man die Vertragsbedingungen prüfen. Laufzeit, Kündigungsfrist, Preisbestandteile, Abschläge und Abrechnungslogik entscheiden am Ende darüber, ob der Tarif wirklich passt.

Fazit

Die grün.power GmbH ist ein klar positionierter Ökostromanbieter mit Sitz in Mainz und bundesweiter Belieferung. Der Anbieter passt vor allem zu Kunden, die nicht nur irgendeinen grünen Tarif wollen, sondern bewusst Wert auf deutschen beziehungsweise regionalen Ökostrom und direkte Erzeugungsbezüge legen.

Stark sind die klare Ökostromausrichtung, die einfache Tarifstruktur und die zusätzlichen Angebote für Wärmepumpe und Elektroauto. Kritisch bleibt: Wer Netzgebiet, technische Voraussetzungen und Tarifdetails nicht prüft, entscheidet blind. Bei Stromtarifen ist Blindflug teuer und unnötig.

Stand: 27.04.2026

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