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Gothaer Stadtwerke ENERGIE GmbH
Pfullendorfer Straße 83
99867 Gotha
Gothaer Stadtwerke ENERGIE GmbH mit Sitz in Pfullendorfer Straße 83, 99867 Gotha, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Die Gothaer Stadtwerke ENERGIE GmbH ist ein regionaler Energieversorger mit Sitz in Gotha und versorgt Kunden mit Strom, Erdgas und Fernwärme.
Name: Gothaer Stadtwerke ENERGIE GmbH
Rechtsform: GmbH
Sitz: Gotha
Adresse: Pfullendorfer Straße 83, 99867 Gotha
Kundencenter: Bertha-von-Suttner-Straße 3, Gotha
Telefon: 03621 / 433-0
Service-Hotline: 03621 / 433-222
Fax: 03621 / 433-110
E-Mail: mail@gothaer-stadtwerke-energie.de
Geschäftsführer: Sven Anders
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Oberbürgermeister Knut Kreuch
Registergericht: Jena
Handelsregisternummer: HRB 102245
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 150 097 146
Versorgung seit: 1991
Versorgungsgebiet laut Unternehmensprofil: Gotha sowie 16 weitere Gemeinden des Landkreises
Versorgte Einheiten laut Unternehmensprofil: rund 40.000 Haushalte, öffentliche Einrichtungen, Verwaltungen und Betriebe
Fernwärmeleitungsnetz laut Unternehmensprofil: über 50 km
Gesellschafter: 64,6 % Kommunale Beteiligungen Gotha GmbH
Gesellschafter: 30 % Thüringer Energie AG
Gesellschafter: 5,4 % Stadt Gotha
Öffnungszeiten Kundencenter: Montag 8 – 12 Uhr / 13 – 16 Uhr
Öffnungszeiten Kundencenter: Dienstag 8 – 12 Uhr / 13 – 18 Uhr
Öffnungszeiten Kundencenter: Mittwoch 8 – 12 Uhr
Öffnungszeiten Kundencenter: Donnerstag 8 – 12 Uhr / 13 – 16 Uhr
Öffnungszeiten Kundencenter: Freitag 8 – 13 Uhr
Telefonische Erreichbarkeit: Montag 8 – 16 Uhr
Telefonische Erreichbarkeit: Dienstag 8 – 18 Uhr
Telefonische Erreichbarkeit: Mittwoch 8 – 16 Uhr
Telefonische Erreichbarkeit: Donnerstag 8 – 16 Uhr
Telefonische Erreichbarkeit: Freitag 8 – 13 Uhr
Die Tarifstruktur ist für einen regionalen Anbieter ordentlich ausgebaut und nicht bloß ein einzelner Standardtarif mit neuem Etikett. Genau das ist positiv, weil verschiedene Verbrauchssituationen tatsächlich unterschiedlich behandelt werden.
Im klassischen Strombereich gibt es feste Ökostromtarife für Gotha und für Thüringen, jeweils in Varianten mit unterschiedlichen Lieferzeiträumen. Hinzu kommen die Grundversorgung, ein dynamischer Stromtarif, ein spezieller Heizstromtarif, ein Mieterstrommodell und ein Mehrwerttarif mit Zusatzschutzleistungen.
Auffällig ist außerdem das Bestpreis-System bei mehreren Standardtarifen. Das bedeutet, dass Kunden je nach Jahresverbrauch in die passende Verbrauchsstufe eingeordnet werden. Das ist zumindest strukturierter als starre Einheitsmodelle, die bei kleinen und großen Haushalten gleichermaßen unpassend sein können.
Unterm Strich ist die Tarifstruktur breit genug, um verschiedene Zielgruppen abzudecken. Wer hier trotzdem einfach blind irgendeinen Namen auswählt, macht denselben Fehler wie bei jedem anderen Anbieter auch.
Die Gothaer Stadtwerke ENERGIE werben im Strombereich klar mit Ökostrom. Auf den Stromseiten wird für die Standardtarife ausdrücklich 100 % Ökostrom ausgewiesen.
Wichtig ist die genaue Formulierung: Der Anbieter beschreibt den Ökostrom als Strom aus 100 % unspezifizierter europäischer Wasserkraft. Das ist eine belastbare Angabe, aber eben keine pauschale Aussage über regionale Eigenerzeugung im gesamten Stromvertrieb.
Auch die Grundversorgung wird als 100 % Ökostrom dargestellt. Das hebt den Anbieter von manchen Wettbewerbern ab, die grünen Strom nur in Sondertarifen vermarkten und die Basisversorgung deutlich schwächer aussehen lassen.
Beim Mieterstrom wird zusätzlich lokal erzeugter Solarstrom vom eigenen Dach mit Reststrom aus erneuerbaren Quellen kombiniert. Das ist inhaltlich sinnvoller als reines Greenwashing, weil dort wenigstens ein echter lokaler Erzeugungsbezug vorhanden ist.
Im Privatkundenbereich sind mehrere Stromangebote sichtbar. Für Gotha werden vor allem meinGOTHAstrom 26 und meinGOTHAstrom 26 plus angeboten. Für Kunden außerhalb Gothas gibt es meinTHÜRINGENstrom 26 und meinTHÜRINGENstrom 26 plus.
Daneben existiert die Grundversorgung als Standardlösung für Haushalte im Grundversorgungsgebiet, die keinen anderen Stromvertrag abgeschlossen haben oder automatisch in diese Versorgung fallen.
Mit meinGOTHAstrom dynamisch bietet der Anbieter außerdem einen dynamischen Stromtarif an. Dieser richtet sich an Kunden mit intelligentem Messsystem und koppelt den variablen Teil des Arbeitspreises an die Strombörse. Das ist kein Tarif für bequeme Standardnutzer, sondern für Leute, die ihren Verbrauch aktiv steuern können.
Für Heizstromkunden gibt es meinGOTHAheizstrom 26. Dieser Tarif ist für getrennt gemessene Anlagen wie Elektro-Speicherheizungen, Wärmepumpen, gesteuerte Direktheizungen oder Warmwasserspeicher gedacht.
Hinzu kommt meinGOTHAmieterstrom für Wohngebäude mit Photovoltaikanlage auf dem Dach. Ergänzend gibt es mit meinGOTHAschutz einen Ökostromtarif mit Zusatzleistungen rund um Notfall- und Handwerkerservices.
Regional spielt der Anbieter eine klare Versorgerrolle in Gotha und dem Umland. Das Unternehmen ist nicht bloß eine Vertriebsmarke, sondern ein etablierter kommunal geprägter Anbieter mit lokaler Eigentümerstruktur.
Die Stadtwerke versorgen laut Unternehmensprofil seit 1991 die Residenzstadt und weitere Gemeinden im Landkreis. Damit ist die regionale Rolle nicht bloß Marketing-Geschwätz, sondern Teil der tatsächlichen Versorgungsrealität.
Zur regionalen Einordnung gehört auch, dass die Gothaer Stadtwerke ENERGIE laut eigener Darstellung rund 10.000 Wohneinheiten per Fernwärme beliefern und zugleich in die Transformation der Wärmeversorgung investieren. Das macht den Anbieter regional breiter aufgestellt als viele reine Stromverkäufer.
Für Verbraucher ist das relevant, weil kommunal geprägte Anbieter oft näher an Netz, Infrastruktur, Service und tatsächlicher regionaler Wertschöpfung sind. Das heißt nicht automatisch, dass jeder Tarif gut ist. Aber es ist mehr Substanz da als bei irgendeiner anonymen Billigmarke.
Positiv ist zuerst die klare Tarifbreite. Feste Ökostromtarife, Grundversorgung, Heizstrom, Mieterstrom und dynamischer Tarif decken unterschiedliche Bedarfe ab. Das ist wesentlich brauchbarer als ein Einheitsprodukt für alle.
Gut ist auch, dass die Standard-Stromtarife mit Bestpreis-System arbeiten. Das ist nicht revolutionär, aber wenigstens durchdachter als Tarifmodelle, bei denen kleine und große Haushalte über einen Kamm geschoren werden.
Tariflich ebenfalls stark ist, dass auch die Grundversorgung als Ökostrom angeboten wird. Das nimmt dem üblichen Trick die Luft, wonach nur die hübsch vermarkteten Sondertarife grün sind und der Rest eher mau bleibt.
Beim Mieterstrom fällt positiv auf, dass lokaler Solarstrom praktisch nutzbar gemacht wird. Das ist nicht bloß ein Label, sondern ein Tarifmodell mit echtem Bezug zum Gebäude und zum dort erzeugten Strom.
Der dynamische Tarif ist ebenfalls ein Pluspunkt, weil er moderne Verbrauchsprofile mit Smart Meter, E-Auto oder verschiebbarem Strombedarf überhaupt abbildet. Viele Anbieter reden groß über Innovation und liefern dann tariflich fast nichts.
Bei den klassischen Ökostromtarifen sollte man genau auf Lieferzeitraum, Mindestlaufzeit, Kündigungsfrist und die Regeln nach Ablauf der Erstlaufzeit schauen. Wer das nicht prüft, kauft im Zweifel nur ein sauberes Label, aber keinen guten Vertrag.
Der dynamische Tarif ist nur für einen Teil der Haushalte wirklich sinnvoll. Wer kein intelligentes Messsystem hat oder seinen Verbrauch nicht aktiv verschieben kann, hat davon oft deutlich weniger als das Marketing suggeriert. Das ist kein Wundermittel, sondern ein Spezialtarif mit Risiko.
Beim Heizstrom muss die technische Voraussetzung sauber passen. Getrennter Zähler, geeignete Anlage und konkrete Anschlusskonstellation sind hier nicht Nebensache, sondern der Kern der Sache. Wer das ignoriert, landet im falschen Produkt.
Beim Mieterstrom sollte man genau prüfen, wie Vertragslaufzeit, Abrechnung und Reststromversorgung geregelt sind. Nur weil lokal Solarstrom genutzt wird, ist der Vertrag noch nicht automatisch perfekt.
Auch der Mehrwerttarif mit Zusatzschutz klingt erstmal nett. Aber Zusatzleistungen sind nur dann sinnvoll, wenn man sie realistisch braucht. Sonst bezahlt man am Ende für Beiwerk, das im Alltag kaum Nutzen bringt.
Die Gothaer Stadtwerke ENERGIE GmbH ist kein austauschbarer Stromhändler, sondern ein regional verankerter Versorger mit breiter Tariflandschaft und klarer kommunaler Prägung.
Besonders stark sind die Vielfalt der Stromangebote, die sichtbare Ökostrom-Ausrichtung und die regionale Einbettung. Das wirkt deutlich substanzieller als das übliche Preisportal-Blabla vieler No-Name-Anbieter.
Trotzdem gilt auch hier: Nur weil Stadtwerke draufsteht, ist nicht automatisch jeder Tarif stark. Die Qualität entscheidet sich bei Laufzeit, Kündigung, Technikvoraussetzungen und der Frage, ob das Tarifmodell wirklich zum eigenen Verbrauch passt.
Unterm Strich ist das ein Anbieter mit echter regionaler Rolle und ordentlicher Tariflogik. Wer aber nur auf das Lokalgefühl oder das Wort Ökostrom hereinfällt und die Details nicht prüft, handelt genauso schlampig wie bei jedem billigen Online-Tarif.
Stand: 02.04.2026
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