Stromvergleich starten
GASAG AG
EUREF-Campus 23-24
10829 Berlin
GASAG AG mit Sitz in EUREF-Campus 23-24, 10829 Berlin, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Dieser Anbieter wurde von unseren Kunden mit 4,2 von 5 Sternen bewertet. 84 % der Kunden, die sich für einen Stromtarif von GASAG entschieden haben, würden den Anbieter erneut wählen.
Firma: GASAG AG
Rechtsform: Aktiengesellschaft
Sitz: Berlin
Adresse: EUREF-Campus 23–24, 10829 Berlin
Registergericht: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
Handelsregisternummer: HRB 44343 B
Umsatzsteuer-ID: DE 136630239
Vorstand: Georg Friedrichs (Vorsitzender)
Vorstand: Stefan Hadré
Vorstand: Matthias Trunk
Aufsichtsratsvorsitzender: Eric Stab
Telefon: 030 / 7072 0000-0
E-Mail: impressum@gasag.de
Kundenzentrum: EUREF-Campus 23–24, 10829 Berlin
Regionale Ausrichtung: Berlin und Brandenburg
Unternehmensumfeld: Muttergesellschaft der GASAG-Gruppe
Unternehmenscharakter: Energieversorger, Energiedienstleister und Erzeuger mit Schwerpunkt Berlin-Brandenburg
Kundenbasis laut Website: rund 700.000 Kundinnen und Kunden
Historische Einordnung: mehr als 175 Jahre Erfahrung in der Energiebranche
Anteilseigner laut Jahresabschluss 2024: E.ON Beteiligungen GmbH mit 36,85 %
Anteilseigner laut Jahresabschluss 2024: Vattenfall GmbH mit 31,575 %
Anteilseigner laut Jahresabschluss 2024: ENGIE Beteiligungs GmbH mit 31,575 %
Die GASAG AG ist kein Stadtwerk im klassischen kommunalen Sinn und auch kein billiger Fernvertrieb ohne Substanz. Das Unternehmen ist ein großer Berliner Energiekonzern mit klarer regionaler Verankerung und echter Infrastruktur im Hintergrund.
Für Kundinnen und Kunden ist das vor allem dann relevant, wenn neben dem Tarif auch Themen wie Marke, regionale Präsenz, digitale Services und langfristige Energiewende-Projekte eine Rolle spielen.
Die Tarifstruktur ist deutlich moderner aufgebaut als bei vielen alten Standardversorgern. Sichtbar sind mehrere Ökostromtarife, ein regionales Ökostromprodukt, ein dynamischer Stromtarif, ein spezieller Wärmepumpentarif sowie Kombiangebote für Strom und Gas.
Wichtig ist die saubere Trennung: Ein klassischer Ökostromtarif mit Preissicherheit ist etwas völlig anderes als ein regionales Stromprodukt wie Spreestrom. Und ein dynamischer Tarif ist noch einmal etwas anderes, weil er direkt an die Börsenpreisentwicklung gekoppelt ist.
Dazu kommt Wärmepumpenstrom als Spezialprodukt. Das ist kein normaler Haushaltsstromtarif, sondern ein Tarif für eine ganz bestimmte technische Nutzung.
Unterm Strich ist die Tarifwelt sinnvoll gegliedert. Der Nachteil ist wie fast immer: Wer nur auf grüne Schlagworte oder auf den Markennamen schaut, ohne die eigene Technik und das eigene Verbrauchsverhalten zu prüfen, wählt schnell den falschen Tarif.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist bei GASAG klar sichtbar und nicht bloß grüne Deko. Die sichtbaren Haushaltsstromtarife werden ausdrücklich als 100 % Ökostromtarife beworben.
Beim Tarif GASAG | STROM Direkt wird die Herkunft der Elektrizität zu 100 % aus erneuerbaren Energien aus europäischen Anlagen beschrieben. Die Stromherkunft wird dabei mit dem Qualitätslabel RenewablePLUS zertifiziert.
Mit GASAG | Spreestrom gibt es zusätzlich ein regional aufgeladenes Ökostromprodukt. Dieser Tarif wird laut Website in der Region Berlin-Brandenburg in Erzeugungsanlagen der GASAG-Gruppe produziert und aktuell mit Strom aus dem Solarpark Laubsdorf 1 in Brandenburg unterlegt.
Auch der dynamische Tarif GASAG | STROM Flex sowie der Wärmepumpentarif arbeiten laut offizieller Darstellung mit 100 % Ökostrom. Das ist positiv, weil die grüne Ausrichtung nicht auf ein einziges Schaufensterprodukt beschränkt wird.
Trotzdem gilt auch hier: Grün klingt gut, ersetzt aber keine Tarifprüfung. Entscheidend bleiben Vertragslogik, Preisstruktur, Zählertechnik und die Frage, ob der Tarif wirklich zur eigenen Nutzung passt.
Klassischer Ökostromtarif: GASAG | STROM Direkt
Regionaler Ökostromtarif: GASAG | Spreestrom
Dynamischer Tarif: GASAG | STROM Flex
Wärmepumpentarif: GASAG | STROM Wärmepumpe
Kombioption: Strom- und Gas-Kombitarife
Weitere Tariflogik: Auswahl zwischen unterschiedlichen Laufzeiten und Preisgarantie-Modellen über den Tarifrechner
Damit deckt GASAG die wichtigsten privaten Strom-Anwendungsfälle ordentlich ab: klassischen Haushaltsstrom, regionalen Ökostrom, dynamische Stromnutzung und Heizstrom für Wärmepumpen.
Besonders wichtig ist die Trennung zwischen GASAG | STROM Direkt, GASAG | Spreestrom und GASAG | STROM Flex. Wer diese Tarife gedankenlos in einen Topf wirft, vergleicht Unsinn statt Produkte.
Regional spielt die GASAG AG eine starke Rolle in Berlin und Brandenburg. Das Unternehmen ist tief in die Energieversorgung der Hauptstadtregion eingebunden und steuert als Muttergesellschaft die GASAG-Gruppe.
Diese Rolle geht über bloßen Tarifvertrieb hinaus. Laut Unternehmensdarstellung ist GASAG mit den Tochterunternehmen ein führender Netzbetreiber, Energiedienstleister und Erzeuger mit Schwerpunkt in der Region Berlin-Brandenburg.
Dazu kommt die sichtbare Energiewende-Positionierung. GASAG will allen Kundinnen und Kunden bis spätestens 2040 Möglichkeiten einer vollständig klimaneutralen Energieversorgung eröffnen. Das ist ein strategischer Anspruch, der deutlich über normales Stromverkaufen hinausgeht.
Wer also einen Anbieter mit Hauptstadtbezug, großer regionaler Sichtbarkeit und echter Konzernsubstanz sucht, landet hier nicht bei irgendeiner austauschbaren Strommarke.
Positiv fällt zuerst die klare Ökostrom-Ausrichtung auf. GASAG verkauft nicht nur einen grünen Exoten am Rand, sondern positioniert die sichtbaren Haushaltsstromprodukte insgesamt als Ökostromtarife.
Stark ist außerdem GASAG | Spreestrom. Das Produkt ist kein leeres Regionalitätsgeschwätz, sondern wird aktuell mit Strom aus dem Solarpark Laubsdorf 1 in Brandenburg unterlegt. Das ist deutlich glaubwürdiger als allgemeines Gerede über Heimatstrom ohne belegbare Quelle.
GASAG | STROM Direkt ist für viele Haushalte interessant, die einen klassischen Ökostromtarif mit Preissicherheit und digitalem Vertragsmanagement wollen.
Auch GASAG | STROM Flex ist ein Pluspunkt, weil der Anbieter damit nicht im Tarifdenken von gestern hängen bleibt. Ein sichtbarer dynamischer Tarif gehört inzwischen einfach zu einem modernen Portfolio.
Dazu kommt die starke regionale Marke. Wer Berlin-Bezug, Kundenzentrum, App-Logik und ein großes Service-Ökosystem schätzt, findet hier mehr Substanz als bei irgendeinem gesichtslosen Online-Label.
Der größte Schwachpunkt ist nicht fehlendes Angebot, sondern die Auswahlkomplexität. Wer STROM Direkt, Spreestrom, STROM Flex und Wärmepumpenstrom gedankenlos nebeneinanderstellt, vergleicht Unsinn.
Beim dynamischen Tarif GASAG | STROM Flex sollte man besonders genau hinschauen. Auf der Produktseite klingt das modern und flexibel, aber in den AGB ist klar: Der Tarif kann auch ohne intelligentes Messsystem laufen. Dann wird nicht der echte Viertelstundenverbrauch gemessen, sondern mit Standardlastprofilen gearbeitet. Wer glaubt, ohne Smart Meter dieselbe Steuerbarkeit und Genauigkeit zu bekommen, liegt daneben.
Außerdem folgt STROM Flex dem Spotmarktpreis. Das ist nichts für Leute, die einfach nur Ruhe wollen. Wer Verbrauch nicht in günstige Zeiten verschieben kann oder keinen Nerv für Preisschwankungen hat, holt sich hier schnell mehr Volatilität als Nutzen ins Haus.
Beim Wärmepumpentarif gilt das Übliche: Das Produkt ist nur dann sinnvoll, wenn die technische Konstellation wirklich passt. Wärmepumpenstrom ist kein normaler Haushaltsstromtarif, sondern ein Spezialprodukt.
Auch bei regionalen und grünen Tarifen sollte man nüchtern bleiben. Nur weil ein Tarif sympathisch klingt oder sauber zertifiziert ist, ist er nicht automatisch die beste Wahl für jeden Haushalt.
Und noch ein harter Punkt: Die Eigentümerstruktur ist konzerngetrieben. Wer ein kommunales Stadtwerk sucht, bekommt hier etwas anderes. Das ist nicht schlecht, aber man sollte sich nichts vormachen.
Die GASAG AG ist ein großer und ernstzunehmender Energieanbieter mit starkem Berlin-Brandenburg-Bezug, klarer Ökostrom-Ausrichtung und sichtbar moderner Tarifwelt.
Besonders positiv sind die regionale Marke, der nachvollziehbare Regionaltarif Spreestrom, die breite Ökostrom-Positionierung und das vorhandene dynamische Tarifmodell.
Der Haken liegt wie so oft nicht im Anbieter selbst, sondern in der Auswahl des passenden Produkts. Wer blind klickt, kann sich auch hier den falschen Tarif holen.
Unterm Strich ist GASAG kein kleines Stadtwerk und auch kein Billig-Blendwerk, sondern ein großer regionaler Konzern mit echter Marktrolle. Wer Tariflogik, Technik und eigenes Verbrauchsverhalten ehrlich prüft, findet hier brauchbare Stromangebote. Wer das nicht tut, produziert Tarifmüll statt Nutzen.
Stand: 01.04.2026
StromBerater.de — seit 1998
Ein persönlicher Service von Dirk Oschmann.
©
2026 StromBerater.de
Hier vergleichen
Verbraucherinnen und Verbraucher kostenlos Tarife und Produkte in
den Bereichen Energie, Telekommunikation, Versicherungen und Finanzen. StromBerater.de verwendet
größte Sorgfalt auf Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen, kann aber
keine Gewähr
für diese oder die Leistungsfähigkeit der Anbieter übernehmen.