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Der Wert ist ungültig.
Der Wert ist ungültig.

Energieversorgung Werther GmbH

Energieversorgung Werther GmbH
Mühlenstr. 2
33824 Werther

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Energieversorgung Werther GmbH mit Sitz in Mühlenstr. 2, 33824 Werther, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.

Stammdaten

Anbietername: Energieversorgung Werther GmbH

Kurzbezeichnung: EWG

Rechtsform: GmbH

Sitz: Werther (Westfalen)

Hausanschrift laut Impressum: Mühlenstr. 2, 33824 Werther

Aktuell auf der Website genannte neue Adresse: Ravensberger Str. 28, 33824 Werther

Telefon: 05203 / 882430

Fax: 05203 / 882432

E-Mail: kundenservice@ewg-werther.de

Weitere E-Mail: info@ewg-werther.de

Geschäftsführung: Thomas Monkenbusch

Geschäftsführung: Rainer Demoliner

Aufsichtsratsvorsitzender: Veith Lemmen

Handelsregister: Amtsgericht Gütersloh, HRB 5233

USt-IdNr.: DE204617808

Gründung: 15.07.1999

Gesellschafter: Stadt Werther (Westfalen) 51 %

Gesellschafter: Stadtwerke Bielefeld GmbH 49 %

Kundenbestand laut Unternehmensprofil: rund 5.000

Unternehmensprofil: Kommunales Energieversorgungsunternehmen mit regionalem Schwerpunkt

Grundversorger Strom: Ja, im Teilnetz Werther

Grundversorger-Zeitraum: bis 31.12.2027

Überblick

Die Energieversorgung Werther GmbH ist ein regionaler Stromanbieter mit klar kommunalem Hintergrund. Das Unternehmen wurde als Gemeinschaftsunternehmen der Stadt Werther und der Stadtwerke Bielefeld gegründet. Genau das ist der Kern: keine beliebige Online-Marke, sondern ein lokaler Versorger mit echter kommunaler Einbindung.

Für Stromkunden in Werther ist der Anbieter vor allem deshalb relevant, weil er im örtlichen Teilnetz Grundversorger ist. Das macht die EWG greifbarer als viele austauschbare Billigmarken. Gleichzeitig ist das kein Freifahrtschein. Nur weil ein Anbieter lokal ist, ist der Vertrag noch lange nicht automatisch stark.

Tarifstruktur

Die Tarifstruktur ist für einen kleineren Regionalversorger ordentlich aufgestellt. Sichtbar sind mit EnerBest Strom der Grundversorgungstarif, meinZuhauseStrom als klassische Alternative, Werther Strom als Onlinetarif, EnerPlus Strom als Modell mit Bezug zum Nachtstromtarif sowie gesonderte Angebote für Wärmespeichergeräte und Wärmepumpen.

Zusätzlich gibt es erkennbare Gewerbetarife wie Werther Strom Gewerbe und Werther Natur Gewerbe. Das ist sinnvoll, weil Haushalte, Gewerbekunden und Heizstromkunden nicht in denselben Tarif gepresst werden sollten.

Positiv ist, dass die Produktwelt nicht völlig chaotisch wirkt. Die Unterschiede sind grob nachvollziehbar: Grundversorgung, klassischer Sondertarif, Onlinetarif, Kombinationslogik mit Nachtstrom und Spezialtarife für Heiztechnik.

Ökostrom-Ausrichtung

Die Ökostrom-Ausrichtung ist bei der EWG klar sichtbar. Die aktuell offen dargestellten Haushaltstarife EnerBest Strom, meinZuhauseStrom und Werther Strom werden ausdrücklich als 100 % Ökostrom ausgewiesen.

Zusätzlich verweist die EWG bei diesen Tarifen auf eine TÜV-NORD-Zertifizierung. Das ist deutlich belastbarer als das übliche grüne Werbegeschwurbel vieler Wettbewerber.

Trotzdem sollte man sauber bleiben. Nicht jeder Tarif wird auf der Übersichtsseite mit exakt derselben Formulierung beschrieben. Gerade bei EnerPlus Strom steht der Kombinationsnutzen mit Nachtstrom im Vordergrund. Wer daraus blind macht, dass jede Tariflinie identisch kommuniziert wird, schreibt schlampigen Standardbrei.

Stromangebote

EnerBest Strom ist die Grundversorgung und gleichzeitig als Basistarif positioniert. Der Tarif wird mit automatischer Bestabrechnung, kurzer Vertragslaufzeit und 100 % Ökostrom beschrieben.

meinZuhauseStrom ist die klassische Alternative für Werther. Werther Strom ist der Onlinetarif für Werther und Borgholzhausen und richtet sich an Kunden, die möglichst viel digital abwickeln wollen.

EnerPlus Strom ist als Ergänzung in Kombination mit dem Nachtstromtarif aufgebaut. Für besondere Heizkonzepte gibt es außerdem eigene Angebote für Wärmespeichergeräte und Wärmepumpen.

Im Gewerbebereich sind Werther Strom Gewerbe und Werther Natur Gewerbe sichtbar. Für höhere Verbräuche verweist die EWG zusätzlich auf individuelle Angebote.

Regionale Rolle

Regional ist die EWG mehr als nur ein Tarifname auf einer Rechnung. Das Unternehmen versorgt nach eigener Darstellung rund 5.000 Kunden mit elektrischer Energie und ist im Teilnetz Werther als Grundversorger festgestellt.

Wichtig ist dabei die saubere Einordnung: Das Stromnetz in Werther wurde zwar übernommen, ist aber seit 2007 an die SWB Netz GmbH verpachtet. Die Stadtwerke Bielefeld übernehmen im Rahmen eines Betriebsführungsvertrags die Aufgaben der EWG. Das heißt unterm Strich: lokal verankert, aber operativ eng an die Bielefelder Struktur angebunden.

Das ist weder gut noch schlecht, aber man sollte es sauber benennen. Wer hier ein komplett eigenständig arbeitendes Mini-Stadtwerk mit voller eigener Betriebsstruktur hineinphantasiert, erzählt schlicht Quatsch.

Was positiv auffällt

Positiv fällt zuerst die klare kommunale Struktur auf. Die EWG ist kein gesichtsloser Vertriebsaufkleber, sondern ein lokales Gemeinschaftsunternehmen mit Mehrheitsbeteiligung der Stadt Werther.

Gut ist außerdem die starke sichtbare Ökostrom-Ausrichtung bei den offen dargestellten Haushaltstarifen. Das ist für Kunden mit Nachhaltigkeitsfokus ein echter Pluspunkt.

Ebenfalls positiv ist die erkennbare Tarifdifferenzierung. Grundversorgung, klassischer Alternativtarif, Onlinetarif, Nachtstrom-Kombination und spezielle Heizstromtarife sind sauber genug voneinander getrennt, um nicht völlig im Tarifnebel zu verschwinden.

Für viele Kunden ist auch die regionale Erreichbarkeit wichtig. Gerade bei Umzug, Vertragsfragen oder Abrechnung ist ein greifbarer regionaler Anbieter oft praktischer als irgendein anonymer Discounter.

Was man kritisch prüfen sollte

Der erste kritische Punkt ist banal, aber wichtig: Lokal und kommunal heißt nicht automatisch günstig. Wer nur wegen des Stadtwerke-Gefühls unterschreibt, kann trotzdem einen wirtschaftlich mittelmäßigen Tarif erwischen.

Der zweite Punkt ist die Adress- und Strukturfrage. Auf der Website tauchen alte und neue Anschrift nebeneinander auf. Das ist kein Drama, aber es zeigt, dass man bei solchen Anbietern nicht blind jede einzelne Angabe ungeprüft übernehmen sollte.

Der dritte Punkt betrifft die operative Struktur. Die EWG hat laut offiziellem Profil kein eigenes Personal, weil Aufgaben über Stadtwerke Bielefeld abgewickelt werden. Wer einen komplett eigenständigen Ortsversorger erwartet, liegt daneben.

Auch bei Heizstrom und Nachtstrom gilt: Nicht der Tarifname entscheidet, sondern ob Zähler, Technik und tatsächliches Nutzungsverhalten wirklich passen. Wer das ignoriert, bestellt sich schnell den falschen Vertrag.

Fazit

Die Energieversorgung Werther GmbH ist ein regional ernstzunehmender Anbieter mit kommunalem Fundament, klarer Grundversorgerrolle und sichtbarer Ökostrom-Ausrichtung bei den aktuellen Haushaltstarifen. Das ist deutlich belastbarer als der übliche Vertriebsbrei vieler austauschbarer Strommarken.

Besonders interessant ist die EWG für Kunden in Werther, die einen regionalen Ansprechpartner wollen und zwischen Grundversorgung, klassischem Sondertarif, Onlinetarif und speziellen Heizstromlösungen wählen möchten.

Man sollte den Anbieter trotzdem nicht romantisieren. Entscheidend bleibt am Ende nicht das gute Lokalgefühl, sondern ob Tarif, Vertragslogik und eigenes Verbrauchsprofil sauber zusammenpassen. Wenn das passt, ist die EWG eine vernünftige bis starke Wahl. Wenn nicht, bleibt auch hier nur nett verpackte Durchschnittsware.

Stand: 22.04.2026

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