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Der Wert ist ungültig.
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Elektrizitätswerk Weißenhorn AG

Elektrizitätswerk Weißenhorn AG
Illerbergerstr. 6a
89264 Weißenhorn

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Elektrizitätswerk Weißenhorn AG mit Sitz in Illerbergerstr. 6a, 89264 Weißenhorn, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.

Stammdaten

Unternehmen: Elektrizitätswerk Weißenhorn AG

Rechtsform: Aktiengesellschaft

Sitz: Weißenhorn

Adresse: Illerberger Str. 6, 89264 Weißenhorn

Telefon: 07309 9610-0

Fax: 07309 3881

E-Mail: info@ewag-weissenhorn.de

Vorstand: Barbara Sedlatschek

Vorsitzender des Aufsichtsrats: Frank Reitmajer

Registergericht: Amtsgericht Memmingen

Handelsregisternummer: HRB 6006

Umsatzsteuer-ID: DE130842594

Tätigkeitsfelder: Stromvertrieb, Grundversorgung, Sondertarife, Wärmestrom und energienahe Dienstleistungen

Grundversorgerstatus: Grundversorger in Weißenhorn und Roggenburg

Netzbezug: enger Verbund mit der Verteilnetze Energie Weißenhorn GmbH & Co. KG als Netzbetreiber

Regionaler Schwerpunkt: Weißenhorn, Roggenburg und Teile des Landkreises Neu-Ulm

Störungsmeldung: 07309 40144-0

Unternehmenshistorie: Gründung 1927

Überblick

Die Elektrizitätswerk Weißenhorn AG ist kein austauschbarer Billiganbieter, sondern ein regional verankerter Stromversorger mit langer Präsenz vor Ort. Das Unternehmen positioniert sich klar als Versorger für Weißenhorn, Roggenburg und Teile des Landkreises Neu-Ulm. Genau das ist der entscheidende Punkt: Hier steckt kein leeres Tariflabel dahinter, sondern ein Anbieter mit regionaler Stammkundschaft und fester Marktrolle.

Man muss die Struktur aber sauber einordnen. Die EWAG tritt als Stromlieferant und Grundversorger auf, der Netzbetrieb läuft im Konzernverbund über die Verteilnetze Energie Weißenhorn GmbH & Co. KG. Wer daraus einen vollständig integrierten Einheitsanbieter macht, beschreibt die Lage zu grob.

Tarifstruktur

Die Tarifstruktur ist für einen regionalen Anbieter ordentlich aufgebaut und nicht auf einen einzigen Standardvertrag reduziert. Öffentlich sichtbar sind die Grundversorgung, der Sondertarif EWAG 2026 für größere Haushalte, der Tarif EWAG Avanza 2026 für kleinere Verbräuche sowie Natur Energie als eigener Ökostromtarif. Zusätzlich gibt es einen gesonderten Wärmestrombereich.

Das ist keine primitive Ein-Tarif-Nummer, aber auch kein chaotischer Tarifzirkus. Für Haushalte mit unterschiedlichem Verbrauch gibt es klar getrennte Modelle. Genau so sollte das sein. Trotzdem gilt wie immer: Wer abschließt, sollte nicht blind nach Tarifnamen gehen, sondern Verbrauch, Laufzeit und tatsächliche Eignung sauber prüfen.

Ökostrom-Ausrichtung

Die Ökostrom-Ausrichtung ist klar erkennbar. Mit Natur Energie bietet die EWAG einen ausdrücklich als Ökostrom positionierten Tarif an. Dieser wird mit Strom aus 100 Prozent Wasserkraft und ohne CO2-Emissionen beworben. Das ist deutlich mehr als irgendein grüner Werbesatz ohne Inhalt.

Gleichzeitig sollte man sauber unterscheiden. Nicht jeder Tarif ist automatisch identisch mit dem Ökostromprodukt. Wer gezielt grünen Strom will, muss den passenden Tarif bewusst wählen und darf nicht einfach irgendeinen Standardvertrag abschließen.

Stromangebote

Im Strombereich sind öffentlich mehrere klare Angebotslinien sichtbar. Dazu gehören die Grundversorgung, EWAG 2026, EWAG Avanza 2026 und Natur Energie. Zusätzlich gibt es Wärmestrom für Wärmepumpen und andere unterbrechbare Verbrauchseinrichtungen.

Das Angebot ist damit für einen regionalen Versorger brauchbar. Normale Haushalte finden klassische Modelle, sparsame Kunden und größere Haushalte werden unterschiedlich angesprochen, und für spezielle Anwendungen wie Wärmepumpe gibt es eigene Lösungen. Das wirkt praxisnah und nicht halbgar zusammengeschustert.

Regionale Rolle

Regional spielt die Elektrizitätswerk Weißenhorn AG eine klare Rolle, weil sie sich selbst als Stromversorger für Weißenhorn, Roggenburg und Teile des Landkreises Neu-Ulm positioniert. Mehr als 6000 Haushalts- und Gewerbekunden werden öffentlich genannt. Das ist für einen regionalen Anbieter eine echte Hausnummer.

Dazu kommt die enge Verbindung zum regionalen Netz. Das Tochterunternehmen VNEW betreibt ein Stromversorgungsnetz von über 390 Kilometern Länge. Damit ist die EWAG nicht bloß irgendein Wiederverkäufer, sondern Teil einer echten regionalen Versorgungsstruktur. Genau das ist ein Pluspunkt.

Was positiv auffällt

Positiv fällt zuerst die klare regionale Verankerung auf. Die EWAG sitzt in Weißenhorn, kennt ihr Gebiet und tritt nicht wie irgendein anonymer Fernanbieter auf. Für viele Haushalte ist das deutlich mehr wert als ein vermeintlich billiger Tarif von irgendwo.

Außerdem ist die Tarifwelt verständlich gegliedert. Es gibt Grundversorgung, Sondertarife für unterschiedliche Verbrauchsprofile, einen klar benannten Ökostromtarif und Wärmestrom. Dazu kommt die lange Marktpräsenz und die erkennbare Nähe zur Region.

Was man kritisch prüfen sollte

Man sollte sich vom sympathischen Regionalbild nicht einlullen lassen. Auch ein lokaler Anbieter ist nicht automatisch der beste Tarif für jeden Haushalt. Entscheidend bleiben Laufzeit, Kündigungsfrist, Tarifart und die Frage, ob Grundversorgung, Avanza, EWAG 2026 oder Natur Energie im eigenen Fall wirklich sinnvoll sind.

Zusätzlich sollte man die Struktur sauber verstehen. Die EWAG ist Lieferant und Grundversorger, der Netzbetrieb läuft aber über das Tochterunternehmen VNEW. Wer das nicht trennt, hat die Rollenverteilung nicht sauber verstanden. Gerade bei Netzfragen, Störungen oder Messstellenbezug ist das relevant.

Fazit

Die Elektrizitätswerk Weißenhorn AG ist ein regional ernstzunehmender Stromanbieter mit klarer lokaler Verankerung und brauchbarer Tarifstruktur. Das Unternehmen wirkt nicht wie ein austauschbares Tariflabel, sondern wie ein echter Versorger mit regionalem Schwerpunkt und gewachsener Kundenbasis.

Für Haushalte in Weißenhorn, Roggenburg und dem passenden Umfeld kann das eine interessante Option sein, vor allem wenn Regionalität, Erreichbarkeit und ein klar benannter Ökostromtarif wichtig sind. Man sollte den Anbieter aber nicht romantisieren. Wie immer zählt am Ende der konkret passende Tarif und nicht nur das gute Gefühl.

Stand: 21.04.2026

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