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Energie- und Wasserversorgung Bitz GmbH
Goethestraße 91
72461 Albstadt
Energie- und Wasserversorgung Bitz GmbH mit Sitz in Goethestraße 91, 72461 Albstadt, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Anbietername: Energie- und Wasserversorgung Bitz GmbH
Rechtsform: GmbH
Geschäftsanschrift: Goethestraße 91, 72461 Albstadt
Versorgungsgebiet: Bitz
Gründung: 06.06.2000
Handelsregister: Amtsgericht Stuttgart, HRB 401204
Geschäftsführer: Martin Kurz
Aufsichtsratsvorsitzende: Raphaela Gonser
Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender: Roland Tralmer
Gesellschafterstruktur: Gemeinde Bitz 60 %, Albstadtwerke GmbH 40 %
Unternehmensprofil: Kommunales Gemeinschaftsunternehmen für Strom-, Gas- und Wasserversorgung
Telefon: 07432 160-3999
Fax: 07432 160-4201
E-Mail: info@ew-bitz.de
Kundenservice Telefon: 07432 160-4220
Kostenlose Kundenservice-Hotline: 0800 2122105
Kundenservice E-Mail: kundenservice@ew-bitz.de
Störungsnummer Strom / Gas / Wasser: 07432 160-3800
Die Energie- und Wasserversorgung Bitz GmbH ist ein regionaler Versorger mit kommunalem Hintergrund. Das Unternehmen wurde als Nachfolgeeinrichtung des früheren Eigenbetriebs der Gemeinde gegründet und deckt die Geschäftsfelder Strom, Wasser und Gas ab.
Wichtig ist die saubere Einordnung: EWB ist kein losgelöster Billigstrom-Vertrieb, sondern ein Gemeinschaftsunternehmen der Gemeinde Bitz und der Albstadtwerke. Die Betriebsführung erfolgt durch die Albstadtwerke. Genau das erklärt auch, warum die operative Anschrift in Albstadt liegt, der regionale Fokus aber klar auf Bitz ausgerichtet ist.
Für Kunden bedeutet das: Der Anbieter ist lokal verankert und nicht irgendeine gesichtslose Online-Marke. Das kann bei Service und Erreichbarkeit ein echter Vorteil sein. Trotzdem ist Regionalität allein noch kein Qualitätsbeweis für jeden Tarif.
Die Tarifstruktur ist breiter, als man es bei einem kleinen Regionalversorger erwarten würde. EWB arbeitet mit klassischen albstrom-Tarifen, Angeboten für Elektrowärme, der Grundversorgung sowie einem dynamischen Stromtarif.
Zusätzlich existiert eine Ersatzversorgung für Nicht-Haushaltskunden mit RLM-Zähler. Das zeigt, dass der Anbieter nicht nur Standardhaushalte im Blick hat, sondern auch komplexere Versorgungssituationen abdeckt.
Die Struktur ist damit sinnvoll aufgebaut: Standardkunden bekommen klassische Tarifmodelle, Elektrowärme-Kunden eigene Produktlogiken, und für technisch besser aufgestellte Nutzer gibt es einen dynamischen Tarif mit Börsenpreisbezug.
Das ist ordentlich. Aber auch hier gilt: Mehr Tarifvarianten sind nur dann ein Vorteil, wenn man versteht, welcher Tarif zum eigenen Verbrauch passt. Wer einfach blind irgendeinen Namen anklickt, produziert sich selbst unnötige Kosten.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist sichtbar vorhanden, aber man sollte sie nicht falsch darstellen. EWB bietet ausdrücklich Ökostromprodukte an und bewirbt den dynamischen Stromtarif sogar mit 100 Prozent Ökostrom.
Gleichzeitig zeigt die veröffentlichte Stromkennzeichnung auch klar, dass es neben den Ökostromprodukten einen verbleibenden Energiemix gibt, der für alle Produkte außer den Ökostromprodukten gilt. Wer also so tut, als sei automatisch jeder Tarif des Anbieters durchgehend derselbe reine Ökostromtarif, erzählt Unsinn.
Positiv ist, dass dieser Unterschied transparent gemacht wird. Das ist ehrlicher als bei vielen Wettbewerbern, die grüne Begriffe aufblasen und die eigentliche Stromkennzeichnung im Kleingedruckten verstecken.
Im Strombereich sind albstrom-Tarife, Elektrowärme-Tarife, Grundversorgung und ein dynamischer Stromtarif erkennbar. In den Preisunterlagen tauchen unter anderem albstrom classic, albstrom regio und albstrom aqua auf.
albstrom regio ist interessant für Kunden mit regionalem Fokus, weil laut Produktlogik ein sogenannter regioCent in ökologische Projekte in der Heimat fließt. Das ist vertrieblich stark und regional sinnvoll, aber natürlich nur dann relevant, wenn der Tarif insgesamt passt.
Der dynamische Stromtarif richtet sich an Kunden, die ihren Verbrauch aktiv verschieben können. Er ist monatlich kündbar, wird auf Basis des tatsächlichen Verbrauchs monatlich abgerechnet und setzt ein intelligentes Messsystem voraus.
Für Standardhaushalte ohne Lastverschiebung, ohne Smart Meter oder ohne Lust auf Preisschwankungen ist so ein dynamischer Tarif schnell mehr Stress als Nutzen. Dann sind klassische Produkte meist die vernünftigere Wahl.
Regional spielt EWB in Bitz eine klare Rolle. Der Anbieter ist auf die örtliche Versorgung ausgerichtet und tritt ausdrücklich als regionaler Partner auf.
Gleichzeitig ist das Unternehmen in eine größere kommunale Struktur eingebunden. Stromnetz und Erdgasleitungen sind an die Albstadtwerke verpachtet, die für Betrieb und Instandhaltung verantwortlich sind. Das ist kein Makel, sondern eher ein Zeichen dafür, dass hinter dem lokalen Auftritt auch operative Substanz steckt.
Für Kunden ist das oft sinnvoller als eine kleine Marke ohne tragfähige Infrastruktur im Hintergrund. Regionalität mit stabilem technischen Rückgrat ist deutlich mehr wert als hübsches Heimat-Marketing ohne echte Versorgungsstruktur.
Positiv fällt zuerst die klare regionale Verankerung auf. EWB ist kein austauschbarer Stromverkäufer, sondern ein kommunal geprägtes Unternehmen mit konkretem Versorgungsbezug zu Bitz.
Gut ist außerdem die transparente Tariflandschaft. Es gibt nicht nur Standardprodukte, sondern auch Elektrowärme und einen dynamischen Tarif für Kunden mit passendem Nutzungsprofil.
Ebenfalls positiv ist die Offenheit bei der Stromkennzeichnung. Der Unterschied zwischen Ökostromprodukten und verbleibendem Energiemix wird nicht versteckt, sondern nachvollziehbar dargestellt.
Hinzu kommt eine brauchbare Service-Struktur mit Kundenservice, Hotline und Störungsnummer. Das ist in der Praxis oft mehr wert als aggressive Werbesprüche irgendeiner Billigmarke.
Der erste kritische Punkt ist simpel: Regional heißt nicht automatisch günstig. Wer nur wegen Heimatgefühl unterschreibt, kann trotzdem im mittelmäßigen oder teuren Tarif landen.
Der zweite Punkt betrifft die Ökostrom-Erwartung. EWB hat klar erkennbare Ökostromprodukte, aber nicht jeder Tarif sollte automatisch mit denselben grünen Eigenschaften gleichgesetzt werden. Genau da machen viele Texte im Netz schlampige Fehler.
Der dritte Punkt betrifft den dynamischen Tarif. Der kann stark sein, aber nur für Kunden mit intelligentem Messsystem und echtem Spielraum zur Verbrauchsverlagerung. Für träge Standardhaushalte ist das schnell die falsche Baustelle.
Auch bei Grundversorgung und klassischen Sondertarifen gilt: Laufzeit, Kündigungsfrist, Produktlogik und langfristige Eignung müssen geprüft werden. Wer diese Pflichtarbeit ignoriert, kauft nicht clever, sondern bequem.
Die Energie- und Wasserversorgung Bitz GmbH ist ein regional ernstzunehmender Anbieter mit kommunalem Fundament, nachvollziehbarer Produktstruktur und sichtbarer Nähe zum Versorgungsgebiet. Das ist deutlich substanzieller als viele anonyme Strommarken.
Besonders interessant ist der Anbieter für Kunden in Bitz, die lokale Verankerung, erreichbaren Service und eine Kombination aus klassischen Tarifen und moderneren Optionen wie dem dynamischen Tarif suchen.
Man sollte EWB aber nicht verklären. Auch hier entscheidet am Ende nicht der sympathische Regionalbezug, sondern ob Tarifmodell, Verbrauchsprofil und Vertragsbedingungen sauber zusammenpassen.
Wenn das passt, ist EWB eine vernünftige bis starke Wahl. Wenn man nur wegen des Stadtwerke-Gefühls abschließt und die Konditionen nicht prüft, macht man denselben Fehler wie bei jedem anderen Anbieter auch.
Stand: 22.04.2026
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