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Energieversorgung Limburg GmbH
Ste.-Foy-Straße 36
65549 Limburg an der Lahn
Energieversorgung Limburg GmbH mit Sitz in Ste.-Foy-Straße 36, 65549 Limburg an der Lahn, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Die Energieversorgung Limburg GmbH ist ein regionaler Energieversorger mit klarer Verankerung in Limburg an der Lahn und dem direkten Umland. Das Unternehmen tritt nicht als gesichtslose Online-Marke auf, sondern als klassischer Regionalversorger mit Geschäftsstelle, Servicecenter, eigenem Netzbezug und echter lokaler Rolle. Genau das macht die EVL deutlich greifbarer als viele austauschbare Stromanbieter.
Anbietername: Energieversorgung Limburg GmbH
Rechtsform: Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Anschrift: Ste.-Foy-Straße 36, 65549 Limburg an der Lahn
Sitz der Gesellschaft: Limburg an der Lahn
Registergericht: Amtsgericht Limburg
Handelsregisternummer: HRB 59
USt-IdNr.: DE113841933
Geschäftsführer: Dipl.-Volksw. Martin Ertl
Telefon Zentrale: 06431 2903-0
E-Mail allgemein: evl@evl.de
Servicecenter: WERKStadt Limburg, Joseph-Schneider-Straße 1, 65549 Limburg an der Lahn
Telefon Servicecenter: 06431 2903-800
E-Mail Servicecenter: servicecenter@evl.de
Geschäftsstelle Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 08:00 bis 16:00 Uhr
Geschäftsstelle Öffnungszeiten: Freitag 08:00 bis 13:00 Uhr
Servicecenter Öffnungszeiten: Montag, Dienstag und Donnerstag 09:00 bis 12:00 Uhr und 12:30 bis 16:00 Uhr
Servicecenter Öffnungszeiten: Mittwoch und Freitag 09:00 bis 12:00 Uhr
Servicecenter Öffnungszeiten: Samstag 10:00 bis 13:00 Uhr
Notdienst Gas rund um die Uhr: 06431 2903-444
Notdienst Strom, Wasser und Wärme rund um die Uhr: 06431 2903-111
Kundenportal: online verfügbar
Die EVL ist kein bloßer Tarifverkäufer, sondern ein regionales Versorgungsunternehmen mit breiter Infrastrukturrolle. Laut eigener Darstellung versorgt das Unternehmen rund 60.000 Einwohner mit Strom, Erdgas, Wärme und Trinkwasser in Limburg, den Stadtteilen und in Diez. Das ist kein kleiner Fantasieanbieter, sondern ein echter Regionalplayer.
Positiv ist, dass die EVL die Stromprodukte nicht nur über Preis oder Bonus erklärt, sondern sichtbar über Versorgungssicherheit, regionale Präsenz und Klimathemen. Gleichzeitig wirkt die Tarifwelt nicht unnötig aufgeblasen. Das ist grundsätzlich gut, heißt aber nicht automatisch, dass jeder Tarif zu jedem Haushalt passt.
Die Tarifstruktur ist ordentlich und für einen Regionalversorger sinnvoll aufgebaut. Sichtbar beworben werden EVL Basis als Grundversorgung, ÖkoStrom 12, ÖkoStrom 6, WärmeStrom 12 und ein dynamischer Stromtarif. Dazu kommt ein Schaustellertarif für volksfesttypische Veranstaltungen. Das ist keine endlose Produktwand, aber auch keine lieblose Ein-Tarif-Lösung.
Genau darin liegt der Vorteil. Die Standardhaushalte bekommen mit ÖkoStrom 6 und ÖkoStrom 12 zwei klare Modelle mit unterschiedlicher Grundlaufzeit. Haushalte mit Wärmepumpe oder Nachtspeicherheizung werden mit WärmeStrom 12 separat angesprochen. Wer stärker auf Marktpreise setzen will, kann in den dynamischen Tarif gehen. Die Produktlogik ist also sauber genug, aber eben nur dann hilfreich, wenn man nicht planlos auswählt.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist bei der EVL klar und ungewöhnlich konsequent. Nicht nur die Sondertarife, sondern auch die Grundversorgung wird aktuell als 100 % Ökostrom mit regionaler Förderung beworben. Das ist ein echter Pluspunkt, weil viele Anbieter genau bei der Grundversorgung grün plötzlich deutlich weniger konsequent sind.
Zusätzlich arbeitet die EVL mit dem Modell Ökostrom RE. Das steht laut Unternehmen für regionales Investment und regionales Engagement. Die EVL verpflichtet sich dabei, pro verbrauchter Kilowattstunde einen Anteil in den Ausbau erneuerbarer Energien oder in ein Klimaschutzprojekt im eigenen Liefergebiet zu investieren. Das ist deutlich substanzieller als reines Greenwashing.
Wichtig ist trotzdem die saubere Einordnung: Der Strom wird laut EVL zu 100 % aus Wasser- und oder Windkraftanlagen mit modernen Umweltstandards bezogen. Das ist sauber, aber nicht dasselbe wie ein rein lokaler Regionalstromtarif aus Limburg selbst. Wer lokale physische Erzeugung erwartet, sollte das nicht durcheinanderwerfen.
Im Strombereich deckt die EVL die typischen relevanten Bedarfslagen ab. Für normale Haushalte gibt es die Grundversorgung sowie die beiden Standardprodukte ÖkoStrom 6 und ÖkoStrom 12. Für Wärmepumpen, Nachtspeicherheizungen und ähnliche Anwendungen gibt es WärmeStrom 12. Für flexible und technisch passende Haushalte gibt es zusätzlich einen dynamischen Stromtarif. Der Schaustellertarif ist ein Sonderfall für volksfesttypische Veranstaltungen und kein Standard-Haushaltsprodukt.
Das ist keine revolutionäre Tarifwelt, aber eine brauchbare. Vor allem die Trennung zwischen klassischem Haushaltsstrom, WärmeStrom und dynamischem Tarif ist vernünftig. So wird nicht jeder Kunde in denselben Vertrag gezwungen. Der Nachteil ist offensichtlich: Wer seinen Bedarf nicht kennt, kann sich trotzdem den falschen Tarif holen.
Regionalität ist bei der EVL keine Dekoration, sondern Teil des Geschäftsmodells. Das Unternehmen versorgt laut eigener Darstellung Limburg mit Stadtteilen sowie Diez und weitere Orte im direkten Umfeld. Dazu kommen Geschäftsstelle, Servicecenter in der WERKStadt Limburg und ein echter 24-Stunden-Notdienst. Das ist mehr Substanz als bei jedem beliebigen Vergleichsportal-Anbieter.
Die regionale Rolle zeigt sich außerdem darin, dass die EVL das Thema Energiewende und Förderung erneuerbarer Energien mit dem eigenen Liefergebiet verknüpft. Das Unternehmen verkauft also nicht nur Strom, sondern versucht zumindest sichtbar, regionale Klimaprojekte und lokale Energieinfrastruktur mitzudenken. Genau das ist ein echter Unterschied zu rein bundesweiten Tarifschiebern.
Positiv fällt zuerst auf, dass die EVL ihre Standardprodukte bereits als Ökostrom führt. Das spart das übliche Tariftheater, bei dem Kunden sich erst mühsam in den grünen Tarif klicken müssen, wenn sie keine fossile Standardware wollen. Dazu kommt das Modell Ökostrom RE mit regionaler Förderung. Das ist nicht bloß ein Naturbild auf der Website, sondern eine inhaltlich greifbare Zusatzlogik.
Ebenfalls positiv ist die klare Tarifstruktur. EVL Basis, ÖkoStrom 6, ÖkoStrom 12, WärmeStrom 12 und dynamischer Tarif sind nachvollziehbar und nicht künstlich aufgeblasen. Für viele Haushalte ist das besser als zehn Fantasienamen, hinter denen am Ende fast derselbe Vertrag steckt.
Der erste kritische Punkt ist der dynamische Tarif. Die EVL sagt selbst klar, dass dafür zwingend ein intelligentes Messsystem erforderlich ist. Außerdem wird der Tarif nur dann wirtschaftlich interessant, wenn im Haushalt ein höherer Energiebedarf vorhanden ist und Lasten gezielt in günstigere Stunden verschoben werden können. Wer das nicht kann, handelt mit so einem Tarif eher naiv als clever.
Der zweite Punkt ist das Preisrisiko des dynamischen Tarifs. Laut EVL gibt es dort ausdrücklich keine Preisgarantie. Der Spotmarktpreis wird direkt weitergegeben, und hohe Börsenpreise schlagen ohne Schutz auf den verbrauchten Strom durch. Genau das ist kein Detail, sondern der Kern des Modells.
Der dritte Punkt betrifft die Standardtarife. Ja, ÖkoStrom 6 und ÖkoStrom 12 sind klar verständlich. Aber man sollte trotzdem sauber prüfen, was nach Ablauf der Grundlaufzeit passiert und wie sich ein Anschlussvertrag oder eine Preisänderung auswirken kann. Wer nur auf die Laufzeit schaut und den Rest ignoriert, prüft schlampig.
Der vierte Punkt ist technisch, aber wichtig: Die allgemeinen Vertragsbedingungen für Stromlieferungen im Vertriebsgebiet nennen klare Voraussetzungen wie Lieferung in Niederspannung, maximal 100.000 kWh Jahresverbrauch bei Lieferbeginn und eine Verbrauchsstelle im Vertriebsgebiet. Für normale Haushalte ist das meist kein Problem. Für Sonderfälle oder größere Verbräuche ist es aber relevant.
Die Energieversorgung Limburg GmbH ist ein ernstzunehmender Regionalversorger mit echter lokaler Substanz, klarer Ökostrom-Ausrichtung und einer für Haushalte sauber nutzbaren Tarifwelt. Das ist deutlich mehr wert als anonymer Stromanbieter-Schrott ohne regionale Rolle.
Der Haken liegt wie fast immer im Detail. Der dynamische Tarif ist nur für passende Haushalte sinnvoll, WärmeStrom muss wirklich zur Technik passen, und auch die Standardprodukte sollte man nicht blind abnicken. Unterm Strich: solides regionales Versorgungsunternehmen mit glaubwürdiger Ökostrom-Linie, aber natürlich nichts für planloses Draufklicken.
Stand: 02.04.2026
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