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Energieversorgung Oberhausen AG
Danziger Straße 31
46045 Oberhausen
Energieversorgung Oberhausen AG mit Sitz in Danziger Straße 31, 46045 Oberhausen, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Dieser Anbieter wurde von unseren Kunden mit 3,4 von 5 Sternen bewertet. 68 % der Kunden, die sich für einen Stromtarif von EV Oberhausen entschieden haben, würden den Anbieter erneut wählen.
Die Energieversorgung Oberhausen AG ist ein regionaler Energieversorger mit Sitz in Oberhausen und tritt im Markt unter der Marke evo auf.
Name: Energieversorgung Oberhausen Aktiengesellschaft
Marke: evo
Rechtsform: Aktiengesellschaft
Sitz: Oberhausen
Adresse: Danziger Straße 31, 46045 Oberhausen
Postanschrift: Postfach 17 01 18, 46030 Oberhausen
Kundenzentrum: Christian-Steger-Straße, 46045 Oberhausen
Telefon Zentrale: 0208 835-0
Fax: 0208 835-2697
E-Mail: kundenservice@evo-energie.de
InfoLine: 0208 835-1000
Vorstand: Dipl.-Ing. Christian Basler
Vorstand: Timm Dolezych
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Prof. Dr. Achim Schröder
Registergericht: Amtsgericht Duisburg
Handelsregisternummer: HR B 11959
USt-IdNr.: DE 811 247 413
Gründung der evo AG: 1971
Beginn der Stromversorgung in Oberhausen laut Unternehmensprofil: 1901
Beteiligungsstruktur laut Unternehmensdarstellung: STOAG Stadtwerke Oberhausen GmbH 10 %
Beteiligungsstruktur laut Unternehmensdarstellung: Westenergie AG 10 %
Beteiligungsstruktur laut Unternehmensdarstellung: FSO GmbH & Co. KG 80 %
Öffnungszeiten Kundenzentrum: Montag 8 - 12 Uhr und 13 - 15 Uhr
Öffnungszeiten Kundenzentrum: Dienstag 8 - 12 Uhr und 13 - 15 Uhr
Öffnungszeiten Kundenzentrum: Mittwoch 8 - 12 Uhr sowie 8 - 14 Uhr im Technischen Rathaus Sterkrade
Öffnungszeiten Kundenzentrum: Donnerstag 8 - 12 Uhr und 13 - 18 Uhr
Öffnungszeiten Kundenzentrum: Freitag 8 - 12 Uhr
Erreichbarkeit InfoLine: Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag 8 - 18 Uhr
Erreichbarkeit InfoLine: Dienstag 8 - 20 Uhr
Die Tarifstruktur ist breiter, als es bei einem flüchtigen Blick auf einen regionalen Versorger zunächst wirkt. Die evo trennt nicht nur zwischen Grundversorgung und Sondervertrag, sondern arbeitet mit mehreren Produktlogiken für unterschiedliche Verbrauchsprofile.
Im normalen Haushaltsstrom gibt es die gesetzliche Grundversorgung als flexible Standardlösung ohne Mindestvertragslaufzeit. Daneben verweist die evo auf individuelle Sondertarife über den Tarifrechner sowie auf dokumentierte Sondervertragsmodelle wie TOB-Strom Pur und TOB-Strom Garant.
Zusätzlich bietet die evo mit TOB-Strom Spot einen dynamischen Stromtarif an, der sich an den Börsenpreisen orientiert. Das ist kein gewöhnlicher Haushaltstarif, sondern ein Modell für Kunden, die bewusst mit Preisschwankungen umgehen wollen.
Im Heizstrombereich ist die Struktur ebenfalls klar ausdifferenziert. Für Wärmepumpen mit Inbetriebnahme ab dem 01.01.2024 gibt es ein Modell mit separater Messung. Für ältere Anlagen werden Tarife mit und ohne Sperrzeiten angeboten. Dazu kommen spezielle Wärmespeicher-Tarife in Einzählermessung und Zweizählermessung.
Damit ist die evo tariflich breiter aufgestellt als viele plumpe Billigmarken. Das ist gut. Es erhöht aber auch das Risiko, dass Kunden aus Bequemlichkeit den falschen Tarif erwischen.
Die evo hat eine erkennbare Ökostrom-Ausrichtung, aber man muss sauber zwischen Gesamtlieferung, Ökostromprodukten und Restmix unterscheiden. Wer das alles in einen Topf wirft, schreibt oberflächlichen Unsinn.
Offiziell zertifiziert ist das Produkt TOB-Strom Connect. Laut TÜV-Nord-Zertifikat stammen die Herkunftsnachweise zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Zusätzlich müssen entweder Anteile aus Neuanlagen stammen oder Mittel in den Ausbau erneuerbarer Energien beziehungsweise Klimaschutzmaßnahmen fließen.
Auch der dynamische Tarif wird ausdrücklich als 100 Prozent Ökostrom aus erneuerbaren Quellen mit zertifizierten Herkunftsnachweisen beschrieben. Das ist positiv, weil moderne Tarifmodelle hier nicht mit einem grauen Standardmix kombiniert werden.
Gleichzeitig veröffentlicht die evo auf ihrer Stromseite eine Stromkennzeichnung mit Gesamtstromlieferung, Ökostromlieferungen und verbleibendem Energiemix. Das ist wichtig, weil dadurch sichtbar wird, dass nicht automatisch jede Belieferung identisch ausgestaltet ist.
Hinzu kommt die eigene Erzeugungsseite. Die evo betreibt ein Biomasse-Heizkraftwerk, das Ökostrom liefert. Damit steht hinter dem grünen Anspruch wenigstens teilweise auch reale Infrastruktur und nicht nur zugekaufte Vermarktung.
Offiziell sichtbar beziehungsweise dokumentiert sind im Strombereich mehrere Angebote und Tarifwelten. Dazu gehören die Grundversorgung, TOB-Strom Spot, TOB-Strom Pur, TOB-Strom Garant, TOB-Strom Connect und TOB-Strom Natur.
Die Grundversorgung ist die flexible Standardlösung für Haushaltskunden. Sie ist vor allem dann relevant, wenn schnell Strom benötigt wird oder zunächst keine feste Sondervertragswahl getroffen werden soll.
TOB-Strom Spot ist der dynamische Tarif der evo. Dieses Modell richtet sich an Kunden mit intelligentem Messsystem, die auf stündliche Börsenpreissignale reagieren wollen.
TOB-Strom Pur und TOB-Strom Garant sind dokumentierte Sondervertragsmodelle im klassischen Haushaltsstrom. Sie stehen eher für konventionellere Tariflogik mit planbarerem Vertragsaufbau als der dynamische Tarif.
TOB-Strom Connect ist das zertifizierte Ökostromprodukt. TOB-Strom Natur ist ebenfalls als Ökostromtarif dokumentiert und in den Vertragsbedingungen ausdrücklich genannt.
Im Bereich Heizstrom sind zusätzlich TOB-Strom Wärmepumpe mit separater Messung, TOB-Strom Wärmepumpe mit Sperrzeiten, TOB-Strom Wärmepumpe ohne Sperrzeiten, TOB-Strom Wärmespeicher Einzählermessung und TOB-Strom Wärmespeicher Zweizählermessung ausgewiesen.
Regional ist die evo kein gesichtsloser Online-Vertrieb, sondern ein echter Oberhausener Versorger mit historischer Verankerung. Laut Unternehmensprofil versorgt das Unternehmen die Stadt seit mehr als 120 Jahren mit Energie.
Die regionale Rolle ist nicht bloß Marketing. Die evo betont ausdrücklich, dass Gewinnausschüttung, Konzessionsabgaben und Gewerbesteuer in die Stadtkasse fließen. Dazu kommt regionales Engagement für Sport, Kultur, Bildung und lokale Projekte.
Auch auf der Erzeugungsseite ist Substanz da. Die evo betreibt drei eigene Kraftwerke auf Basis von Kraft-Wärme-Kopplung. Darunter befindet sich ein Biomasse-Heizkraftwerk, das seit 2011 in Betrieb ist.
Für Kunden in Oberhausen ist das relevant, weil hier nicht nur Strom verkauft wird, sondern regionale Infrastruktur, Fernwärme, Netzthemen und lokale Energiewende zusammenhängen. Das ist mehr als die übliche Tarifhülle eines reinen Vergleichsportal-Anbieters.
Positiv fällt zuerst auf, dass die evo nicht nur einen Einheitsstromtarif für alle durchdrückt. Grundversorgung, klassische Sonderverträge, Ökostromvarianten, dynamischer Tarif und Heizstrommodelle sind sauber voneinander getrennt.
Stark ist auch, dass beim dynamischen Tarif die Vor- und Nachteile offen benannt werden. Keine Preisgarantie, Weitergabe hoher Börsenpreise und notwendiges intelligentes Messsystem werden nicht versteckt. Das ist ehrlicher als das übliche Innovations-Gelaber vieler Wettbewerber.
Tariflich ebenfalls positiv ist die spezielle Behandlung von Wärmepumpen und Nachtspeicherheizungen. Gerade dort scheitern viele Anbieter an der Praxis oder pressen alles in ungeeignete Standardtarife.
Gut ist außerdem die sichtbare Ökostrom-Komponente mit zertifizierten Produkten und eigener Biomasse-Erzeugung. Das wirkt belastbarer als bloß ein grünes Wort im Werbetext.
Für viele Kunden ist auch die regionale Komponente ein Pluspunkt. Kundenzentrum, lokale Ansprechpartner und die Einbindung in die Stadt Oberhausen schaffen mehr greifbare Substanz als anonyme Billigmarken.
Der erste kritische Punkt ist die genaue Tarifauswahl. Die evo arbeitet mit Tarifrechner, dokumentierten Sonderverträgen, Ökostromprodukten und Spezialtarifen. Wer hier einfach irgendeinen Namen anklickt, kann sich leicht den falschen Vertrag holen.
Zweitens sollte man Standardstrom und reines Ökostromprodukt nicht gedankenlos gleichsetzen. Die evo veröffentlicht bewusst getrennte Angaben zu Gesamtstromlieferung, Ökostromlieferungen und verbleibendem Energiemix. Das zeigt schon, dass man differenzieren muss.
Beim dynamischen Tarif gilt dasselbe wie immer: Klingt modern, ist aber nur sinnvoll, wenn ein intelligentes Messsystem vorhanden ist und der Verbrauch aktiv verlagert werden kann. Wer das nicht kann, holt sich eher Risiko als Vorteil ins Haus.
Bei Heizstromtarifen müssen Inbetriebnahmedatum der Anlage, Messkonzept, separater Zähler und mögliche Steuerung durch den Netzbetreiber exakt passen. Wer das nicht sauber prüft, landet schnell im falschen Produkt.
Auch bei klassischen Sonderverträgen gilt: Preisgarantie, Laufzeit, Kündigungsfrist, Bonusmechanik und die Regelung nach Ablauf der Erstlaufzeit müssen geprüft werden. Nur weil ein Tarif lokal oder sympathisch wirkt, ist er noch lange nicht automatisch stark.
Die Energieversorgung Oberhausen AG ist ein regional tief verankerter Versorger mit echter lokaler Rolle und einer überraschend breiten Strom-Tarifwelt. Das ist deutlich mehr als die übliche austauschbare Strommarke.
Besonders stark sind die regionale Verankerung, die differenzierte Tarifstruktur, die sichtbaren Heizstromlösungen und die ehrlich beschriebene dynamische Tariflogik. Auch bei Ökostrom ist mehr Substanz da als bei vielen bloßen Marketinganbietern.
Trotzdem sollte man sich nichts vormachen: Nicht jeder evo-Tarif ist automatisch gut, nur weil das Unternehmen lokal verwurzelt ist. Entscheidend bleibt, ob der konkrete Vertrag zur eigenen Verbrauchssituation, Technik und Risikobereitschaft passt.
Unterm Strich ist die evo ein solider Anbieter mit echter Oberhausen-Bindung und brauchbarer Tarifarchitektur. Wer aber die Details nicht prüft, macht hier denselben Fehler wie bei jedem anderen Versorger auch.
Stand: 02.04.2026
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