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Elektrizitätsvereinigung Böbing eG
Riedelweg 2
82389 Böbing
Elektrizitätsvereinigung Böbing eG mit Sitz in Riedelweg 2, 82389 Böbing, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Name: Elektrizitätsvereinigung Böbing eG
Rechtsform: eingetragene Genossenschaft (eG)
Sitz: Böbing
Anschrift: Auweg 9, 82389 Böbing
Telefon: 08867 8647
Fax: 08867 8428
E-Mail: info@ev-boebing.de
Registergericht: München
Genossenschaftsregister: GNR 2560
1. Vorstandsvorsitzender: Peter Erhard
Stellvertretender Vorstandsvorsitzender: Willi Schmid
Grundversorger im Netzgebiet: Elektrizitätsvereinigung Böbing eG für den Zeitraum 01.01.2025 bis 31.12.2027
Messstellenbetrieb: grundzuständiger Messstellenbetrieb im eigenen Netzgebiet
Netzstruktur: betriebseigenes Niederspannungsnetz
Regionale Ausrichtung: Gemeindegebiet Böbing
Hinweis zum Netzgebiet: Die Ortsteile Listlehof, Bruggerhof, Granerhof, Bruckerwörth und Ammertal gehören nicht zum Netzgebiet der EV Böbing
Die Elektrizitätsvereinigung Böbing eG ist kein aufgepumpter Stromverkäufer mit Regionalnamen, sondern ein kleiner echter Lokalversorger mit eigenem Niederspannungsnetz. Das ist der entscheidende Unterschied. Wer hier Kunde ist, hängt nicht an irgendeiner gesichtslosen Vertriebsmaschine, sondern an einer Genossenschaft, die seit vielen Jahrzehnten direkt im Gemeindegebiet verankert ist.
Genau das ist die Stärke des Anbieters: Nähe, greifbare Zuständigkeit und ein überschaubares Versorgungsmodell. Gleichzeitig wäre es dumm, daraus automatisch einen Qualitätssieg abzuleiten. Lokal ist kein Freifahrtschein. Es heißt nur, dass der Anbieter echte regionale Substanz hat. Ob der Vertrag passt, ist eine andere Frage.
Die Tarifstruktur wirkt klassisch und nicht künstlich überladen. Öffentlich sichtbar sind die Grundversorgung und das Privatkundenprodukt Böbing spezial. Dazu kommen Varianten für Schwachlast beziehungsweise besondere Verbrauchsprofile. Das ist kein Tarifzirkus, sondern ein eher bodenständiges Modell.
Genau das kann gut sein, weil viele Kunden keine zehn Fantasienamen brauchen, sondern zwei oder drei sauber unterscheidbare Optionen. Es kann aber auch begrenzen. Wer maximale Auswahl, moderne Speziallogiken oder besonders fein gestufte Tarifmodelle sucht, bekommt hier eher ein funktionales Sortiment als eine große Spielwiese.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist sichtbar vorhanden. Auf der offiziellen Produktseite werden mit TÖkoSpez und TÖkoHz Tarife aus 100 Prozent erneuerbaren Energien genannt. Zusätzlich verweist die Website auf ein TÜV-Zertifikat für Ökostrom. Das ist deutlich besser als bloß grüne Farbe und leere Nachhaltigkeitssprüche.
Trotzdem gilt auch hier: Ein Ökostrometikett ersetzt keine Tarifprüfung. Wer nur das Wort erneuerbar sieht und den Rest ignoriert, handelt oberflächlich. Wichtig bleiben Vertragslogik, Nutzungsprofil und die Frage, ob der Tarif im Alltag wirklich passt.
Im sichtbaren Angebot stehen die Grundversorgung und Böbing spezial im Vordergrund. Zusätzlich sind Varianten für Schwachlast und spezielle Anwendungen erkennbar. Das spricht für ein kleines, aber brauchbares Tarifmodell, das normale Haushalte ebenso wie bestimmte technische Nutzungssituationen abdecken soll.
Für einen kleinen Regionalanbieter ist das ordentlich. Es zeigt, dass die EV Böbing nicht nur stumpf einen Einheitsvertrag verkauft. Gleichzeitig sollte man sich nichts vormachen: Das ist kein breit aufgestellter Großanbieter mit besonders tiefer Produktpalette. Es ist ein funktionaler Regionalversorger mit begrenzter, aber nachvollziehbarer Tarifwelt.
Regional spielt die EV Böbing eine echte Rolle, weil sie im eigenen Netzgebiet nicht nur Strom verkauft, sondern als Grundversorger und Messstellenbetreiber auftritt. Das ist energiewirtschaftlich relevant und keine Dekoration. Wer im Netzgebiet wohnt, hat es mit einem Anbieter zu tun, der vor Ort tatsächlich Gewicht hat.
Wichtig ist auch der Zuschnitt des Gebiets. Die EV Böbing versorgt das Gemeindegebiet Böbing über ein eigenes Niederspannungsnetz, allerdings nicht alle Ortsteile. Einige Bereiche liegen im Netz der Bayernwerke. Das ist keine Schwäche, sondern einfach die Realität eines kleinen lokalen Netzgebiets.
Positiv fällt zuerst die echte lokale Verankerung auf. Das hier ist kein Pseudo-Heimattarif, sondern ein echter Ortsversorger mit eigenem Netz. Das schafft Klarheit bei Zuständigkeiten und macht den Anbieter im Alltag greifbarer.
Ebenso positiv ist die sichtbare Ökostromoption. Wenn ein kleiner Anbieter nicht nur Standardstrom verkauft, sondern auch klar ausgewiesene Tarife aus 100 Prozent erneuerbaren Energien anbietet, ist das ein echter Pluspunkt.
Außerdem wirkt die Tarifwelt nicht künstlich aufgeblasen. Für viele Kunden ist genau das sinnvoller als ein Dschungel aus Marketingnamen, hinter denen am Ende kaum Unterschiede stecken.
Der größte Fehler wäre, aus Regionalität automatisch den besten Vertrag abzuleiten. Das wäre bequem und fachlich schwach. Auch eine lokale Genossenschaft kann tariflich nur mittelmäßig passen, wenn Laufzeit, Kündigung, Abschläge oder Tarifmodell nicht zum eigenen Bedarf passen.
Gerade bei Schwachlast- oder Ökostromvarianten muss man sauber prüfen, ob die technische Nutzung wirklich dazu passt. Wer einen Tarif nur wegen des Namens wählt, ohne sein Verbrauchsprofil zu verstehen, kauft schnell am Bedarf vorbei.
Außerdem ist die Tarifwelt überschaubar. Das ist für viele gut, aber nicht für jeden. Wer spezielle Anforderungen hat, sollte nüchtern prüfen, ob das Angebot wirklich tief genug ist oder ob es schlicht zu wenig Auswahl gibt.
Die Elektrizitätsvereinigung Böbing eG ist ein ernstzunehmender kleiner Regionalversorger mit echter lokaler Substanz, eigenem Niederspannungsnetz und sichtbarer Ökostromoption. Das Unternehmen wirkt nicht wie leeres Marketing, sondern wie ein bodenständiger Anbieter mit echter Funktion im Ort.
Genau darin liegt die Stärke. Die Schwäche wäre nur, wenn man daraus blind die beste Wahl für jeden Haushalt macht. Wer sauber prüft, bekommt hier einen Anbieter mit Profil. Wer nur wegen Heimatgefühl oder Genossenschaftsromantik unterschreibt, denkt zu weich.
Stand: 15.04.2026
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