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Energieversorgung Apolda GmbH
Heidenberg 52
99510 Apolda
Energieversorgung Apolda GmbH mit Sitz in Heidenberg 52, 99510 Apolda, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Anbietername: Energieversorgung Apolda GmbH
Rechtsform: GmbH
Sitz: Apolda
Adresse: Heidenberg 52, 99510 Apolda
Vertretungsberechtigte Geschäftsführerin: Dipl.-Ökonom Sandra Proft
Registergericht: Amtsgericht Jena
Handelsregisternummer: HRB 105414
USt-IdNr.: DE 153913846
Service-Telefon: 03644 5028 2828
Telefax: 03644 5028 2801
Service-E-Mail: kundenservice@evapolda.de
E-Mail laut Impressum: eva@evapolda.de
Havariehotline: 03644 5028 50
Adresse Kundenzentrum: Heidenberg 52, 99510 Apolda
Öffnungszeiten Montag: 09:00 - 13:00 Uhr
Öffnungszeiten Dienstag: 13:00 - 17:00 Uhr
Öffnungszeiten Mittwoch: geschlossen
Öffnungszeiten Donnerstag: 09:00 - 13:00 Uhr
Öffnungszeiten Freitag: 08:00 - 12:00 Uhr
Gründung der Gesellschaft: 1992
Beteiligung Stadt Apolda: 51 %
Beteiligung TEAG Thüringer Energie AG: 49 %
Grundversorger im Stromnetzgebiet der ENA Energienetze Apolda GmbH: ab 01.01.2025
Regionale Ausrichtung: Apolda und Region
Die Energieversorgung Apolda GmbH ist ein kommunal geprägter Regionalversorger mit klarer örtlicher Verankerung. Das Unternehmen verkauft nicht nur Strom, sondern tritt in Apolda als kompletter Ansprechpartner rund um Energie, Wärme, E-Mobilität und weitere energienahe Dienstleistungen auf. Das ist kein anonymer Billigvertrieb, sondern ein echter lokaler Versorger mit Infrastruktur, Kundenzentrum und regionaler Präsenz.
Das ist grundsätzlich stark. Aber auch hier gilt: Regionalität allein macht noch keinen guten Stromvertrag. Wer sauber bewertet, schaut auf Tariflogik, Kündigungsfristen, technische Voraussetzungen und darauf, ob der gewählte Tarif wirklich zur eigenen Nutzung passt.
Die Tarifstruktur ist für einen lokalen Anbieter ordentlich ausgebaut. Sichtbar sind klassische Stromprodukte wie APFELstrom und APFELstrom.relax, regionale Varianten wie APFELstrom regio, ökologische Varianten wie bioAPFELstrom und bioAPFELstrom regio, die gesetzliche Grundversorgung sowie Sonderlösungen wie APFELwärme beziehungsweise bioAPFELwärme für steuerbare Verbrauchseinrichtungen. Zusätzlich informiert der Anbieter über einen dynamischen Stromtarif und über § 14a EnWG.
Das ist mehr als der übliche Einheitsbrei. Gleichzeitig wird die Sache dadurch anspruchsvoller. Wer nur irgendeinen Namen anklickt, ohne Netzgebiet, Laufzeit oder Technik zu prüfen, wählt schnell den falschen Tarif.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist vorhanden, aber nicht pauschal über alle Produkte gezogen. Genau das muss man klar sagen. Die bioAPFELstrom-Produkte und die bioAPFELwärme-Variante werden ausdrücklich als 100 Prozent Ökostrom aus europäischer Wasserkraft beschrieben. Wer gezielt grünen Strom will, findet hier also passende Produkte.
Gleichzeitig ist eben nicht jeder Tarif automatisch ein reiner Ökostromtarif. Die regulären APFELstrom-Produkte arbeiten mit einem umweltfreundlichen Energieträgermix, sind aber nicht identisch mit den bio-Produkten. Wer diese Unterscheidung ignoriert, liest schlampig und kommt zu falschen Schlüssen.
Im Strombereich stechen vor allem APFELstrom.relax, APFELstrom, APFELstrom regio, bioAPFELstrom, bioAPFELstrom regio, die Grundversorgung, APFELwärme, bioAPFELwärme und der dynamische Stromtarif hervor.
APFELstrom.relax ist auf mehr Planbarkeit ausgelegt und arbeitet mit festem Energiepreis bis zum 31.12.2027. APFELstrom und APFELstrom regio funktionieren eher als klassische Produkte mit Bestpreis-Abrechnung und einer Erstlaufzeit bis Jahresende, danach mit monatlicher Kündigung. Die bio-Varianten übernehmen diese Logik, setzen aber auf 100 Prozent Ökostrom.
APFELwärme und bioAPFELwärme richten sich an unterbrechbare oder steuerbare Verbrauchseinrichtungen mit separatem Zähler. Der dynamische Tarif ist nur für Kunden sinnvoll, die einen intelligenten Zähler haben und mit schwankenden Börsenpreisen umgehen können. Wer dafür weder Technik noch Lust hat, sollte so ein Modell nicht anfassen.
Regional spielt die eva eine echte Rolle und nicht nur eine dekorative. Das Unternehmen sieht sich ausdrücklich als Unternehmen der Apoldaer Bürgerinnen und Bürger, investiert vor Ort, unterstützt Kultur, Sport und soziale Projekte und betont die lokale Auftragsvergabe. Dazu kommt die Beteiligungsstruktur mit Mehrheitsanteil der Stadt Apolda.
Das ist ein echter Pluspunkt, weil Gewinne und Investitionen stärker in der Region bleiben als bei einem austauschbaren Fernvertrieb. Aber auch das ersetzt keinen sauberen Tarifvergleich. Heimatgefühl ist kein Vertragsmerkmal.
Positiv fällt zuerst die saubere Produktbreite auf. Die eva bietet nicht nur Standardstrom und Grundversorgung, sondern auch Ökostromprodukte, regionale Varianten, Heizstrom und ein dynamisches Modell. Damit werden verschiedene Kundentypen erkennbar ernst genommen.
Ebenfalls stark ist die klare Trennung zwischen normalen Stromprodukten und den bio-Produkten. Das ist deutlich besser als das übliche Marketinggequatsche, bei dem alles irgendwie grün klingt und am Ende keiner mehr weiß, was wirklich gekauft wird.
Hinzu kommt die kommunale Verankerung. 51 Prozent Stadt Apolda und 49 Prozent TEAG sind kein beliebiger Eigentümermix, sondern ein Hinweis auf echte regionale Einbindung mit wirtschaftlichem Rückfluss in die Region.
Der größte Fehler wäre, alle APFELstrom-Tarife gedanklich in einen Topf zu werfen. Das ist fachlich unsauber. Wer echten Ökostrom will, muss bewusst die bio-Variante wählen. Wer nur irgendeinen APFELstrom-Tarif nimmt und automatisch von 100 Prozent Ökostrom ausgeht, macht es sich zu leicht.
Kritisch prüfen sollte man außerdem die Tariflogik nach Netzgebiet. Einige Produkte gelten im ENA-Netzgebiet, andere ausdrücklich außerhalb dieses Netzgebietes. Wer diesen Punkt ignoriert, vergleicht im Zweifel das falsche Produkt für die falsche Lieferstelle.
Beim dynamischen Tarif kommt noch mehr dazu: Smart Meter, Preisvolatilität und aktives Verbrauchsmanagement sind dort kein Detail, sondern der Kern des Modells. Für bequeme Kunden ist das meist keine clevere Wahl, sondern unnötige Komplexität.
Auch die Grundversorgung sollte man nicht blind als Standardlösung laufen lassen. Sie ist flexibel und wichtig als gesetzliche Auffangversorgung, aber Bequemlichkeit ist selten die beste Tarifstrategie.
Die Energieversorgung Apolda GmbH ist ein ernstzunehmender regionaler Stromanbieter mit kommunaler Prägung, sichtbarer lokaler Verankerung und einer für die Größe ordentlichen Tarifbreite. Das Unternehmen wirkt nicht wie eine leere Vertriebsmarke, sondern wie ein Versorger mit Substanz.
Besonders stark sind die klare Trennung zwischen Standard- und Ökostromprodukten, die regionale Einbindung und die differenzierte Produktlandschaft. Schwach wird das Ganze nur dann, wenn man ungenau auswählt oder Regionalität mit automatischer Tarifqualität verwechselt. Wer sauber prüft, kann hier einen guten Vertrag finden. Wer blind klickt, produziert sich wie überall sonst seinen eigenen Tarifmüll.
Stand: 08.04.2026
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