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EGF EnergieGesellschaft Frankenberg mbH
Pferdemarkt 22
35066 Frankenberg (Eder)
EGF EnergieGesellschaft Frankenberg mbH mit Sitz in Pferdemarkt 22, 35066 Frankenberg (Eder), gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Name: EGF EnergieGesellschaft Frankenberg mbH
Rechtsform: GmbH
Sitz: Frankenberg (Eder)
Adresse: Pferdemarkt 22, 35066 Frankenberg (Eder)
Telefon Zentrale: 06451 / 755-0
Fax Zentrale: 06451 / 755-180
E-Mail allgemein: info@egf-frankenberg.de
E-Mail Kundencenter: kundencenter@egf-frankenberg.de
E-Mail Strom: Strom@egf-frankenberg.de
E-Mail Wasser: Wasser@egf-frankenberg.de
E-Mail Datenschutz: datenschutz@egf-frankenberg.de
Ansprechpartner Strom- und Gasversorgung: Nils Tripp
Telefon Strom- und Gasversorgung: 06451 / 755-211
Ansprechpartner Wasserversorgung: Frank Wolski
Telefon Wasserversorgung: 06451 / 755-240
Telefon Service laut Vertragsunterlagen: 06451 / 755-199
Fax Service laut Vertragsunterlagen: 06451 / 755-159
Entstörungs- und Bereitschaftsdienst Strom: über die Störungsmeldung der EGF erreichbar
Registergericht: Amtsgericht Marburg
Handelsregister: HRB 4106
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 197936500
Steuernummer: 026 225
Geschäftsführer: Dipl.-Ing. Karl-Heinz Schleiter
Aufsichtsratsvorsitzender: Bürgermeister der Stadt Frankenberg (Eder)
Unternehmensgründung beziehungsweise Betriebsaufnahme: 1999
Versorgungsgebiet: Stadt Frankenberg (Eder) und 12 Stadtteile
Versorgungsbereiche: Strom, Erdgas, Wasser, Wärme, Netzbetrieb, Messstellenbetrieb, Bäder und weitere energienahe Dienstleistungen
Netz- und Messstellenbezug: EGF ist im eigenen Netzgebiet auch mit Stromnetz- und Messstellenbetrieb verbunden
Die EGF EnergieGesellschaft Frankenberg mbH ist ein regionaler Energie- und Wasserversorger mit Sitz in Frankenberg (Eder). Das Unternehmen ist seit 1999 in der Versorgung der Stadt Frankenberg und ihrer Stadtteile aktiv und bietet Strom, Gas, Wasser sowie weitere energienahe Leistungen an.
Im Strombereich tritt EGF als regionaler Stromanbieter, Grundversorger und Anbieter von Sondertarifen auf. Zusätzlich sind Produkte für Heizstrom, Nachtwärme, Elektromobilität und Geschäftskunden vorhanden. Das ist kein reiner Billigstromanbieter, sondern ein regionales Stadtwerke-Modell mit Netzbezug, Kundencenter und persönlicher Erreichbarkeit.
Die wichtigste Einordnung: EGF liefert nach eigenen Angaben in allen angebotenen Stromtarifen 100 Prozent Ökostrom aus Wasserkraft. Das macht die Stromausrichtung klar ökologisch, ersetzt aber keinen Tarifvergleich. Wer nur wegen „Ökostrom“ unterschreibt, ohne Verbrauch, Zähler und Vertragsbedingungen zu prüfen, handelt schwach.
Die Tarifstruktur der EGF ist in allgemeine Tarife, Sondertarife, Wärmestromtarife, Mobilitätsstrom und Geschäftskundentarife gegliedert.
Die Grundversorgung wird über EGF Strom Basis I und EGF Strom Basis II abgebildet. EGF Strom Basis I ist für Eintarif-Zähler vorgesehen. EGF Strom Basis II ist die Variante für Zweitarif-Zähler mit Hoch- und Niedertarif.
Als Sondertarife werden unter anderem EGF Strom Premium I und EGF Strom Premium II geführt. Auch hier unterscheidet der Anbieter zwischen Eintarif- und Zweitarif-Zähler. Die Sondertarife haben eine Erstvertragslaufzeit und eine Kündigungsfrist zum Vertragsende.
Zusätzlich gibt es EGF HeimatStrom. Dieses Produkt ist als regional beziehungsweise heimatnah positioniertes Stromangebot einzuordnen und richtet sich an Kunden, die bewusst einen lokalen Anbieter wählen möchten.
Für elektrische Wärme gibt es eigene Angebote wie EGF Strom Wärme I, EGF Strom Wärme II und EGF Strom Nachtwärme. Diese Tarife sind für Wärmepumpen, Speicherheizungen, Nachtwärmesysteme oder vergleichbare elektrische Wärmeanwendungen relevant. Wer Wärmestrom wie normalen Haushaltsstrom behandelt, vergleicht technisch falsch.
Für Elektromobilität gibt es EGF Strom Mobil und EGF Strom Mobil+. Diese Angebote sind für Kunden mit Ladeeinrichtung oder Elektroauto interessant, müssen aber zum tatsächlichen Ladeverhalten und zur Zählertechnik passen.
Für Gewerbe- und Geschäftskunden gibt es EGF Strom Business I und EGF Strom Business II. Auch hier wird zwischen Eintarif- und Zweitarifmessung unterschieden. Gewerbliche Kunden sollten nicht blind Haushaltstarife als Vergleichsmaßstab nutzen.
Dynamische Tarife werden vom Anbieter als Thema beschrieben. Sie können Vorteile bringen, wenn Kunden ihren Verbrauch aktiv in günstigere Zeitfenster verschieben können. Ohne intelligente Messtechnik und flexible Verbraucher ist das aber kein Sparmodell, sondern eher unnötige Komplexität.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist bei der EGF EnergieGesellschaft Frankenberg mbH sehr klar. Der Anbieter gibt an, seine Kunden mit 100 Prozent Ökostrom aus Wasserkraft zu beliefern, und zwar in allen angebotenen Stromtarifen.
Das ist ein starker Punkt, weil Ökostrom nicht nur als einzelne Zusatzoption neben einem konventionellen Tarif verkauft wird. Die ökologische Ausrichtung betrifft nach Anbieterangaben das gesamte Stromangebot.
Besonders relevant ist diese Ausrichtung bei Kunden mit höherem Verbrauch, etwa Wärmepumpe, Nachtwärme, Elektroauto oder Gewerbe. Gerade dort macht es einen Unterschied, ob der hohe Stromverbrauch aus erneuerbaren Quellen gedeckt wird.
Trotzdem gilt: Ökostrom ist kein Freifahrtschein. Ein Tarif kann grün sein und trotzdem wirtschaftlich unpassend sein. Entscheidend bleiben Grundpreis, Arbeitspreis, Zählerart, Messentgelt, Laufzeit, Kündigungsfrist, Preisänderungsregeln und Gesamtpreis beim eigenen Jahresverbrauch.
Für normale Haushaltskunden gibt es EGF Strom Basis I und EGF Strom Basis II als Grundversorgung. Diese Tarife sichern die gesetzliche Basisversorgung im Netzgebiet. Sie sind flexibel, aber nicht automatisch die beste Dauerlösung.
EGF Strom Premium I und EGF Strom Premium II sind Sondertarife für Kunden, die aktiv aus der Grundversorgung heraus in ein anderes Vertragsmodell wechseln möchten. Dabei entscheidet die Zählerart, ob die Eintarif- oder Zweitarifvariante passt.
EGF HeimatStrom ist ein zusätzliches Stromprodukt mit regionalem Bezug. Es kann für Kunden interessant sein, die bewusst einen Anbieter aus Frankenberg wählen möchten und regionale Wertschöpfung wichtiger finden als reine Online-Billiglogik.
Für Wärmestromkunden gibt es EGF Strom Wärme I, EGF Strom Wärme II und EGF Strom Nachtwärme. Diese Produkte sind nur sinnvoll, wenn die technische Ausstattung passt. Zähler, Heizsystem, Verbrauchszeiten und Messkonzept sind entscheidend.
Für Elektroautos und Ladeeinrichtungen gibt es EGF Strom Mobil und EGF Strom Mobil+. Diese Tarife sollten mit dem tatsächlichen Ladeverhalten abgeglichen werden. Wer fast nie zu Hause lädt, braucht kein Tarifmodell, das vor allem auf Heimladen ausgelegt ist.
Für Geschäftskunden gibt es EGF Strom Business I und EGF Strom Business II. Diese Angebote richten sich an gewerbliche Verbrauchsprofile und unterscheiden sich je nach Zählerart.
Die Ersatzversorgung ist als Auffangversorgung relevant, wenn vorübergehend kein regulärer Stromliefervertrag besteht. Sie ist keine Tarifstrategie. Wer länger darin bleibt, ohne ein passendes Angebot zu prüfen, lässt Geld liegen oder akzeptiert unnötig schlechte Bedingungen.
Die EGF EnergieGesellschaft Frankenberg mbH hat eine starke regionale Rolle in Frankenberg (Eder). Sie versorgt die Stadt und ihre 12 Stadtteile mit Energie und Wasser und ist damit Teil der lokalen Daseinsvorsorge.
Der Anbieter ist nicht nur Stromlieferant, sondern auch in Netz- und Messstellenprozesse eingebunden. Für Kunden mit Zählerfragen, Störungen, Netzanschluss, Elektromobilität oder technischen Anliegen ist das relevanter als ein reiner Online-Stromhändler ohne lokale Struktur.
Die regionale Rolle zeigt sich auch durch die persönliche Erreichbarkeit. Es gibt eine lokale Adresse, zentrale Telefonnummer, Fax, E-Mail-Adressen, Ansprechpartner für Strom, Gas und Wasser sowie Servicekontakte.
Für Frankenberg ist EGF damit nicht nur ein Tarifverkäufer, sondern ein kommunal geprägter Versorger mit Infrastrukturbezug. Genau das ist der Vorteil. Aber: Regionalität allein macht noch keinen guten Tarif.
Positiv fällt die konsequente Ökostrom-Ausrichtung auf. 100 Prozent Ökostrom aus Wasserkraft in allen angebotenen Tarifen ist für Kunden stark, die Nachhaltigkeit nicht nur als Zusatzprodukt wollen.
Gut ist auch die breite Tarifstruktur. Grundversorgung, Premium-Tarife, HeimatStrom, Wärmestrom, Nachtwärme, Mobilstrom und Business-Tarife decken viele reale Verbrauchssituationen ab.
Ein weiterer Pluspunkt ist die regionale Nähe. Kunden haben Ansprechpartner in Frankenberg, eine zentrale Telefonnummer, Servicekontakte, Fax und E-Mail. Das ist deutlich greifbarer als ein Anbieter, der Kunden nur in ein Onlineformular schiebt.
Für Kunden mit Wärmepumpe, Nachtwärme, Speicherheizung oder Elektroauto ist positiv, dass eigene Stromprodukte vorhanden sind. Diese Verbrauchsarten brauchen keine Standardlösung, sondern passende Mess- und Tariflogik.
Auch die Unterscheidung zwischen Eintarif- und Zweitarif-Zähler ist sinnvoll. Wer Tag- und Nachtverbrauch sauber messen kann, braucht andere Tarifoptionen als ein Haushalt mit einfachem Eintarifzähler.
Kritisch prüfen sollte man zuerst, ob Basis-, Premium-, Heimat-, Wärme-, Mobil- oder Business-Tarif wirklich zum eigenen Verbrauch passt. Diese Produkte sind nicht austauschbar. Wer nur nach dem Namen auswählt, vergleicht schwach.
Die Grundversorgung EGF Strom Basis I oder II sollte nicht aus Bequemlichkeit dauerhaft genutzt werden. Sie ist wichtig als sichere Basisversorgung, aber Sondertarife können je nach Verbrauch und Vertragsbedingungen besser passen.
Bei Zweitarifmodellen muss geprüft werden, ob ein passender Zähler vorhanden ist und ob genug Verbrauch in den Niedertarifzeiten anfällt. Die Niedertarifzeit wird in den Tarifunterlagen mit 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr angegeben. Wenn in dieser Zeit kaum Strom verbraucht wird, bringt das Modell wenig.
Bei Wärmestrom muss man brutal sauber prüfen. Wärmepumpe, Nachtwärme, Speicherheizung, Eintarif, Zweitarif, Messkonzept und Steuerbarkeit sind unterschiedliche Fälle. Wer das in einen Topf wirft, vergleicht Müll.
Bei EGF Strom Mobil und Mobil+ muss das Ladeverhalten passen. Ein Autostromtarif ist nur dann sinnvoll, wenn regelmäßig zu Hause oder über die passende Ladeinfrastruktur geladen wird.
Bei dynamischen Tarifen gilt besondere Vorsicht. Ohne Smart Meter, ohne flexible Verbraucher und ohne Bereitschaft zur Verbrauchssteuerung ist ein dynamischer Tarif kein cleveres Sparmodell, sondern unnötiges Preisrisiko.
Auch beim Ökostrom gilt: Nachhaltigkeit ist stark, aber der Vertrag muss insgesamt passen. Grundpreis, Arbeitspreis, Messentgelt, Laufzeit, Kündigungsfrist und Preisänderungsregeln entscheiden über die tatsächliche Qualität des Tarifs.
Die EGF EnergieGesellschaft Frankenberg mbH ist ein regional stark verankerter Stromanbieter mit breiter Tarifstruktur, Grundversorgerrolle und klarer Ökostrom-Ausrichtung. Besonders überzeugend ist, dass nach Anbieterangaben alle angebotenen Stromtarife auf 100 Prozent Ökostrom aus Wasserkraft basieren.
Für Kunden in Frankenberg (Eder) und den Stadtteilen ist EGF eine ernstzunehmende Option, wenn regionale Nähe, persönliche Erreichbarkeit und Ökostrom wichtig sind. Blind abschließen wäre trotzdem schwach. Entscheidend sind Verbrauch, Zählerart, Heizsystem, E-Auto, Messkonzept, Laufzeit und Gesamtpreis.
Stand: 27.04.2026
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