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Der Wert ist ungültig.
Der Wert ist ungültig.

Elektra-Genossenschaft Pinzberg eG

Elektra-Genossenschaft Pinzberg eG
Keilbrunnen 33
91361 Pinzberg

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Elektra-Genossenschaft Pinzberg eG mit Sitz in Keilbrunnen 33, 91361 Pinzberg, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.

Stammdaten

Anbietername: Elektra-Genossenschaft Pinzberg eG

Rechtsform: Eingetragene Genossenschaft

Sitz: Pinzberg

Anschrift: Keilbrunnen 33, 91361 Pinzberg

Telefon: 09133 / 5260

Fax: 09133 / 603046

E-Mail: info@elektra-pinzberg.de

Registergericht: Amtsgericht Bamberg

Registernummer: 149

Vorstandsvorsitzender: Reinhardt Glauber

Aufsichtsratsvorsitzender: Heuler Frank

Im Impressum angegebene USt-ID-Nr.: DE 216/106/20008

Unternehmensprofil: Lokaler Stromversorger und Messstellenbetreiber in Genossenschaftsform

Versorgungsgebiet: Ortsteil Pinzberg

Störungsdienst außerhalb der Geschäftszeiten: 09194 / 7391-0

Überblick

Die Elektra-Genossenschaft Pinzberg eG ist kein großer überregionaler Stromvertrieb, sondern ein sehr kleiner lokaler Versorger mit klarer Konzentration auf den Ortsteil Pinzberg. Genau das ist der Kern dieses Anbieters: kurze Wege, direkte Zuständigkeit und ein stark regional begrenztes Netzgebiet.

Das kann für Kunden vor Ort ein echter Vorteil sein, weil hier keine austauschbare Billigmarke ohne Ortsbezug arbeitet. Gleichzeitig ist das Unternehmen öffentlich derzeit schwach dokumentiert. Die Website wird gerade neu aufgebaut und liefert nur einen Teil der Informationen, die man von einem sauber aufgestellten Stromanbieter erwarten würde.

Tarifstruktur

Die öffentlich erkennbare Tarifstruktur ist schlicht und nicht besonders transparent. Sichtbar ist vor allem die Grundversorgung beziehungsweise Ersatzversorgung für Haushaltskunden.

Das letzte auf der Website offen erreichbare Preisblatt für Privatkunden stammt ab 01.01.2023. Dort sind Eintarif- und Doppeltarifmodelle mit Hoch- und Niedertarif erkennbar. Zusätzlich wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Sondertarife nicht offen auf der Website dargestellt werden, sondern Kunden und Neukunden im Netz der Elektra gesondert zugesandt werden.

Das ist funktional, aber aus Kundensicht nicht besonders stark. Wer aktuelle Tarife ordentlich vergleichen will, bekommt öffentlich gerade nicht genug saubere Transparenz geliefert.

Ökostrom-Ausrichtung

Hier muss man sauber bleiben. Die öffentlich sichtbaren Unterlagen deuten auf eine grüne Ausrichtung hin, aber die Transparenz ist lückenhaft.

Das zuletzt sichtbare Preisblatt bezeichnet die Grundversorgung als GVVÖKO und die Ersatzversorgung für Nicht-Haushaltskunden als EVÖKO. Das spricht dafür, dass die Versorgung nicht als klassischer grauer Standardstrom vermarktet wird.

Gleichzeitig endet die auf der Website verfügbare Stromkennzeichnung bereits bei 2019. Wer also heute eine präzise und aktuelle Aussage zur Stromherkunft 2026 erwartet, bekommt sie öffentlich nicht sauber geliefert. Genau deshalb sollte man die grüne Positionierung nicht blind romantisieren, sondern aktiv nach einer aktuellen Stromkennzeichnung fragen.

Stromangebote

Öffentlich sichtbar sind derzeit vor allem die Grundversorgung und die Ersatzversorgung. Zusätzlich existieren laut Preisblatt Sondertarife, die jedoch auf der Website nicht offen beschrieben werden.

Für Haushaltskunden sind im letzten sichtbaren Preisblatt Eintarif- und Doppeltarifvarianten erkennbar. Damit ist zumindest klar, dass auch unterschiedliche Zähler- und Verbrauchsprofile berücksichtigt werden.

Was fehlt, ist die aktuelle öffentliche Darstellung konkreter Sonderprodukte mit sauber benannten Laufzeiten, Tarifnamen und Bedingungen. Genau das ist ein Schwachpunkt der aktuellen Außendarstellung.

Regionale Rolle

Regional ist die Elektra-Genossenschaft Pinzberg eG kein Pappaufsteller, sondern ein echter lokaler Anbieter. Laut Gemeindeangaben ist sie für die Stromversorgung im Ortsteil Pinzberg zuständig.

Zusätzlich tritt die Genossenschaft auf ihrer Website auch als Netzbetreiber und Messstellenbetreiber auf. Damit ist sie nicht nur Rechnungssteller, sondern Teil der örtlichen Strominfrastruktur.

Für Kunden in Pinzberg ist das im Alltag durchaus ein Vorteil. Ein kleiner lokaler Anbieter mit klarer Zuständigkeit ist bei praktischen Fragen oft greifbarer als irgendein entfernter Massenvertrieb.

Was positiv auffällt

Positiv fällt zuerst die starke lokale Verankerung auf. Die Genossenschaft ist kein gesichtsloser Fremdanbieter, sondern ein echter Ortsversorger.

Gut ist außerdem, dass die Grundversorgung und Ersatzversorgung öffentlich überhaupt noch dokumentiert sind und dass Sondertarife offenbar existieren, statt alle Kunden automatisch nur im Basismodell hängen zu lassen.

Ebenfalls positiv ist, dass die Unterlagen auf eine eher grüne Stromausrichtung hindeuten und nicht auf einen reinen Standardmix ohne jeden ökologischen Anspruch.

Was man kritisch prüfen sollte

Der größte kritische Punkt ist die schwache Transparenz. Die Website ist laut Eigenhinweis nicht vollständig, und bei den Privatkundentarifen ist öffentlich nur ein älteres Preisblatt bis 2023 sichtbar.

Der zweite Schwachpunkt ist die veraltete Stromkennzeichnung. Wenn öffentlich nur Kennzeichnungen bis 2019 bereitstehen, ist das für 2026 einfach zu dünn. Wer sauber vergleichen will, sollte aktuelle Herkunftsangaben aktiv anfordern.

Der dritte Punkt betrifft die Sondertarife. Dass diese nur individuell zugesandt werden, ist für den Anbieter bequem, aber für Verbraucher beim Preisvergleich unerquicklich. Wer dort nicht konkret nachfragt, vergleicht am Ende auf unvollständiger Basis.

Und wie immer gilt: Lokal und sympathisch heißt nicht automatisch günstig. Gerade bei kleinen Versorgern sollte man nicht aus Gewohnheit unterschreiben, sondern aktuelle Vertragsbedingungen, Laufzeit und Preisstruktur sauber prüfen.

Fazit

Die Elektra-Genossenschaft Pinzberg eG ist ein echter lokaler Versorger mit klarer Ortsbindung und regionaler Zuständigkeit für Pinzberg. Das ist substanzieller als irgendeine austauschbare Strommarke ohne Bezug zum Ort.

Gleichzeitig ist die öffentliche Informationslage schwach. Wer heute eine belastbare Entscheidung treffen will, darf sich nicht auf die aktuelle Website allein verlassen, weil dort Tarif- und Herkunftsangaben nur teilweise und zum Teil veraltet sichtbar sind.

Unterm Strich ist die Genossenschaft für Kunden in Pinzberg als lokaler Anbieter grundsätzlich interessant. Wer dort aber einen Vertrag abschließen oder bewerten will, sollte sich aktuelle Preis- und Herkunftsunterlagen direkt schicken lassen. Ohne diese Prüfung wäre jede positive Bewertung nur halbgar.

Stand: 22.04.2026

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