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Eckhardt Energie GmbH
Rathausstraße 23
64750 Lützelbach
Eckhardt Energie GmbH mit Sitz in Rathausstraße 23, 64750 Lützelbach, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Eckhardt Energie tritt im Strombereich als regional geprägter Anbieter mit persönlichem Service, Online-Abschluss und einer bewusst einfach gehaltenen Tarifauswahl auf. Der Anbieter stellt nicht dutzende künstlich aufgeblähte Tarifnamen ins Schaufenster, sondern arbeitet mit einem überschaubaren Stromangebot. Das ist grundsätzlich angenehm, weil Kunden nicht erst durch Tarifmüll waten müssen. Gleichzeitig ist die öffentliche Informationslage auf der Website an einigen Stellen nicht sauber genug aufbereitet, um blind Vertrauen zu rechtfertigen.
Anbietername: Eckhardt Energie GmbH
Hinweis zur Unternehmensdarstellung: Im Online-Bestellformular für Strom wird die Bezeichnung „Eckhardt Energie GmbH“ verwendet.
Hinweis zur Rechtsträgerangabe auf der Website: Im Impressum der Website ist als Rechtsträger „Eckhardt GmbH“ genannt.
Rechtsform laut Impressum: Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Geschäftsführer laut Impressum: Ralf Eckhardt
Gesellschafter laut Impressum: Ralf Eckhardt
Anschrift laut Impressum: Rathausstraße 23, 64750 Rimhorn
Büroanschrift laut Website: Rathausstraße 23, 64750 Lützelbach/Rimhorn
Lageranschrift: Otto-Hahn-Straße 4, 64739 Höchst im Odenwald
Telefon Zentrale: 06165 1206
Telefon Strom & Gas: 06165 38782-11
E-Mail: info@eckhardt.de
Registergericht: Amtsgericht Michelstadt
Handelsregisternummer: HRB 70336
USt-IdNr.: DE201696736
Öffnungszeiten Büro Montag bis Freitag: 08:00 bis 17:00 Uhr
Öffnungszeiten Büro Samstag: 10:00 bis 12:00 Uhr
Öffnungszeiten Lager Samstag: 10:00 bis 12:00 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung
Tradition laut Website: Energiepartner seit 1912
Unternehmenscharakter laut Karriereseite: familiengeführtes Unternehmen
Eckhardt wirkt im Strombereich wie ein kleiner bis mittelständischer Regionalanbieter mit direkter Ansprache, persönlicher Beratung und klarer Fokussierung auf einfache Vertriebswege. Der Stromabschluss erfolgt online, gleichzeitig wird stark mit telefonischem Kontakt und persönlicher Unterstützung geworben. Das ist kein Hochglanz-Konzernauftritt, sondern eher ein bodenständiges Vertriebsmodell.
Das kann für Kunden attraktiv sein, die keine Lust auf anonyme Massenabwicklung haben. Man sollte sich aber nichts vormachen: Ein sympathischer Regionalauftritt ersetzt keine saubere Produkttransparenz. Genau da hat Eckhardt Luft nach oben, weil die Website bei Herkunft, Öko-Qualität und sogar bei der rechtlich sauberen Benennung des Vertragspartners nicht durchgehend präzise wirkt.
Die Tarifstruktur ist überschaubar. Im Online-Bestellprozess sind für Strom aktuell zwei Varianten erkennbar: „Eckhardt Strom“ und „Eckhardt Strom CO2 frei“. Dazu kommt eine regionale Auswahl im Bestellformular, die derzeit Hessen und Bayern nennt. Das ist simpel und für viele Kunden leichter verständlich als überladene Tarifwelten mit zehn fast identischen Produkten.
Positiv ist die klare Reduktion auf wenige Optionen. Kritisch ist aber, dass aus der öffentlichen Darstellung kaum belastbare Details zur inhaltlichen Abgrenzung der beiden Stromvarianten hervorgehen. Wenn ein Anbieter zwei Produkte anbietet, dann muss der Unterschied glasklar und nicht nur verkäuferisch nachvollziehbar sein. Sonst bleibt das Ganze schnell zu schwammig.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist öffentlich nicht so klar und hart herausgearbeitet, wie man es sich wünschen würde. Auf der Stromseite wird mit persönlichem Service, fairen Preisen, Transparenz und einer umweltfreundlichen Energieversorgung nach nachhaltigen Prinzipien geworben. Zusätzlich gibt es die Variante „Eckhardt Strom CO2 frei“. Was dagegen fehlt, ist eine besonders klar sichtbare, detailliert erklärte und prominent belegte Einordnung wie etwa eine stark herausgestellte Herkunftssystematik oder eine klar benannte Zertifizierung direkt auf der Stromseite.
Das heißt nicht automatisch, dass das Produkt schlecht ist. Es heißt aber, dass Kunden genauer hinschauen sollten. Wenn ein Anbieter bei Öko- oder CO2-Themen wirbt, dann sollte die inhaltliche Einordnung sauber, nachvollziehbar und ohne Interpretationsspielraum sichtbar sein. Alles andere ist unnötig weich.
Im Strombereich sind auf der Website zwei Hauptangebote erkennbar: ein Standard-Stromtarif und eine CO2-freie Variante. Der Abschluss ist digital organisiert, inklusive Angabe von Verbrauch, Region, Zählernummer, Lieferbeginn und optionalem Zählerfoto. Dazu wird ausdrücklich mit flexiblem Wechsel, persönlicher Beratung und transparenter Abrechnung geworben.
Das Angebot richtet sich erkennbar an Privatkunden, die einen unkomplizierten Wechsel möchten. Die Tariflogik ist nicht komplex, dafür aber auch nicht besonders tief erklärt. Das muss kein Nachteil sein, solange die Vertragsunterlagen sauber sind. Wenn jedoch die Website schlank ist und die Unterlagen später unübersichtlich werden, dann ist die Einfachheit vorne nur Fassade. Genau deshalb muss man hier vor Abschluss die Bedingungen wirklich lesen.
Eckhardt spielt klar die Karte des regionalen Energiepartners. Die Website spricht von Strom aus der Region, von Tradition seit 1912 und von persönlichem Service vor Ort. Dazu kommen ein Bürostandort, ein Lagerstandort und eine bodenständige Firmenpräsentation. Das ist keine austauschbare Discount-Marke, sondern ein regional aufgeladenes Anbieterbild.
Gleichzeitig wirkt die aktuelle Online-Stromvermarktung nicht bundesweit grenzenlos, sondern im Formular auf bestimmte Regionen begrenzt. Sichtbar genannt werden dort Hessen und Bayern. Das spricht dafür, dass der Anbieter seine Stromprodukte zumindest online nicht völlig flächendeckend und beliebig ausrollt, sondern mit regionaler oder vertrieblicher Eingrenzung arbeitet. Für Kunden kann das ein Plus sein, wenn sie Regionalität schätzen. Es kann aber auch ein Nachteil sein, wenn sie außerhalb des passenden Gebiets liegen.
Positiv fällt vor allem die einfache Tariflogik auf. Zwei Stromvarianten sind für viele Kunden deutlich verständlicher als das übliche Tarifchaos anderer Anbieter. Dazu kommt der persönliche Vertriebsansatz mit Telefon, E-Mail, Kontaktformular und konkreten Bürozeiten. Wer keinen reinen App- oder Callcenter-Anbieter will, bekommt hier eher das Gefühl eines greifbaren Unternehmens.
Ebenso positiv ist, dass auf der Stromseite aktiv mit transparenter Abrechnung, fehlenden versteckten Kosten und einem unkomplizierten Wechsel geworben wird. Außerdem wird eine Preisgarantie bis zum 31.12.2026 genannt. Solche Punkte sind im Stromvertrieb nicht spektakulär, aber praktisch. Sie helfen vor allem Kunden, die Stabilität und klare Abläufe schätzen.
Der erste kritische Punkt ist die unklare rechtliche Außendarstellung. Wenn das Bestellformular von „Eckhardt Energie GmbH“ spricht, das Impressum aber „Eckhardt GmbH“ nennt, dann ist das unsauber. Das muss nicht bedeuten, dass etwas faul ist, aber es ist genau die Art von Schlampigkeit, die man bei einem Vertragspartner nicht einfach wegwinken sollte. Wer abschließt, sollte genau prüfen, welche Gesellschaft am Ende tatsächlich Vertragspartner wird.
Der zweite Punkt ist die Ökostrom- beziehungsweise CO2-Kommunikation. Eine CO2-freie Variante klingt gut, aber ohne klar hervorgehobene, leicht auffindbare Erläuterung zu Herkunft, Systematik oder Zertifizierung bleibt das zu weich. Gerade wenn Nachhaltigkeit ein Kaufargument sein soll, reicht ein Schlagwort nicht. Dann müssen Nachweise, Produktlogik und Erklärung sauber sichtbar sein.
Der dritte Punkt betrifft die Tarifdetails selbst. Auch wenn keine konkreten Arbeitspreise bewertet werden sollen, müssen Kunden Laufzeit, Kündigungsfrist, Preisgarantie, automatische Verlängerung und die konkrete Ausgestaltung der beiden Produktvarianten hart prüfen. Ein einfacher Auftritt ist nett, aber wenn die Vertragsbedingungen hintenrum schwach sind, ist das nur hübsch verpackter Durchschnitt.
Eckhardt Energie ist im Strombereich kein beliebiger Massenanbieter, sondern wirkt wie ein regionaler, bodenständiger Vertrieb mit persönlicher Erreichbarkeit und überschaubarer Tarifstruktur. Das ist grundsätzlich sympathischer als der übliche Tarifzirkus vieler Vergleichsportal-Marken. Besonders für Kunden, die einen regionalen Ansprechpartner und einen einfachen Wechselprozess bevorzugen, kann das interessant sein.
Der Haken liegt in der Detailtiefe und in der Stringenz der öffentlichen Darstellung. Die rechtliche Benennung wirkt nicht ganz sauber, und auch die Öko- beziehungsweise CO2-Argumentation ist öffentlich nicht so hart belegt, wie sie sein sollte. Unterm Strich ist das kein Anbieter, den man reflexhaft abräumen muss. Aber es ist auch keiner, den man ungeprüft feiern sollte. Wenn die Vertragsunterlagen sauber sind, kann das passen. Wenn nicht, ist der freundliche Regionalauftritt wenig wert.
Stand: 02.04.2026
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