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Elektrizitätswerk Rieger GmbH & Co. KG
Friedrichstrasse 16
72805 Lichtenstein
Elektrizitätswerk Rieger GmbH & Co. KG mit Sitz in Friedrichstrasse 16, 72805 Lichtenstein, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Anbietername im Außenauftritt: Elektrizitätswerk Rieger GmbH & Co. KG
Firma laut Impressum: Rieger GmbH & Co. KG
Kurzbezeichnung: EWR Rieger
Rechtsform: GmbH & Co. KG
Sitz: Lichtenstein
Anschrift: Friedrichstrasse 16, 72805 Lichtenstein
Telefon: 07129 9251-0
Telefax: 07129 9251-20
E-Mail: info@ewr-rieger.de
Geschäftsführer: Matthias Stephan
Registergericht: Stuttgart
Handelsregisternummer: HRA 350345
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 146 465 879
Steuernummer: 7803537702
Komplementärin: Rieger Beteiligungs-GmbH
Sitz der Komplementärin: Lichtenstein
Handelsregisternummer der Komplementärin: HRB 351874
Unternehmensprofil: regional verwurzeltes Strom- und Dienstleistungsunternehmen
Historischer Hintergrund: seit 1861 in Familienbesitz
Stromversorgung in Unterhausen laut Unternehmensdarstellung: seit 1905
Regionale Ausrichtung laut Unternehmensdarstellung: Lichtenstein-Unterhausen und Umgebung
Das Elektrizitätswerk Rieger ist ein kleiner, regional verankerter Stromanbieter mit langer Historie. Das ist kein anonymer Billigstromverkäufer, sondern ein bodenständiges Unternehmen, das seine Wurzeln offen zeigt und sich klar auf die Region rund um Lichtenstein-Unterhausen konzentriert.
Genau das ist der Kern dieses Anbieters: überschaubar, lokal, technisch nah dran und nicht mit künstlich aufgeblasener Tarifshow unterwegs. Wer einen regionalen Versorger mit greifbarem Standort sucht, bekommt hier mehr Substanz als bei irgendeiner austauschbaren Strommarke aus dem Vergleichsportal.
Die Tarifstruktur ist sauber gegliedert. Für Privatkunden gibt es Grund- und Ersatzversorgung, einen Duotarif, den Treuebonus, Varianten mit Schwachlastregelung, einen Wärmepumpentarif, Heizstrom mit getrennter Messung sowie mit ErmstalStrom natur ein eigenes Naturstromprodukt. Für Gewerbekunden kommen gesonderte Tarife für Eintarifmessung, Schwachlast und Leistungsmessung hinzu.
Das ist vernünftig aufgebaut, weil normale Haushalte, Wärmeanwendungen und Gewerbe eben nicht dieselbe Tariflogik brauchen. Positiv ist, dass hier keine Tarifsuppe angerührt wird, sondern klassische Anwendungsfälle sauber getrennt bleiben.
Man sollte trotzdem genau hinschauen. Nicht jede Tarifseite wirkt gleich aktuell. Ein Teil der Tarifwelt ist bereits auf Preisstand 2026 umgestellt, einzelne Produktseiten wirken noch älter. Wer abschließt, sollte sich deshalb nicht nur vom Tarifnamen leiten lassen, sondern die konkrete aktuelle Vertragsgrundlage prüfen.
Die Ökostrom-Ausrichtung ist bei diesem Anbieter stärker als bei vielen kleinen Regionalversorgern. Auf der Unternehmensseite wird ausdrücklich mit 100 Prozent Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien gearbeitet. Zusätzlich verweist das Unternehmen auf eigene Wasserkraftanlagen und Photovoltaikanlagen.
Mit ErmstalStrom natur gibt es außerdem ein klar als Naturstrom positioniertes Produkt. Das ist ein echter Pluspunkt, weil die ökologische Linie nicht nur als lockere Werbefloskel auftaucht, sondern sichtbar Teil des Angebots ist.
Trotzdem sollte man nüchtern bleiben. Wer maximale Klarheit für einen konkreten Tarif will, sollte die aktuelle Stromkennzeichnung und die jeweilige Produktdarstellung mitprüfen. Ein grünes Unternehmensprofil ist stark, ersetzt aber keine saubere Prüfung des einzelnen Vertrags.
Für normale Haushalte gibt es mehrere klassische Stromangebote. Dazu gehören Grund- und Ersatzversorgung, der Treuebonus sowie der Duotarif. Damit deckt das Unternehmen normale Standardhaushalte ebenso ab wie Kunden, die mit Tag- und Nachtverbrauch arbeiten.
Für spezielle Anwendungen bietet das Elektrizitätswerk Rieger Wärmepumpentarife und Heizstrom mit getrennter Messung an. Das ist sinnvoll, weil Heizstrom nicht einfach in einen normalen Haushaltsstromtarif gedrückt werden sollte. Für Kunden mit passender Technik kann das deutlich schlüssiger sein als irgendein Standardprodukt.
Für Gewerbekunden existieren eigene Stromprodukte, je nach Mess- und Verbrauchsprofil. Das ist ebenfalls positiv, weil kleinere und mittlere Betriebe damit nicht einfach in Privatkundentarife gedrängt werden.
Regional spielt das Unternehmen eine klare Rolle. Laut eigener Darstellung versorgt es Unterhausen seit 1905 mit Strom. Das ist keine austauschbare Vertriebsmarke, sondern ein Versorger mit tiefem lokalem Bezug und langer Geschichte im Ort.
Hinzu kommt, dass das Unternehmen nicht nur Strom verkauft, sondern sich auch als Dienstleister rund um Energie, Elektroinstallation und Photovoltaik positioniert. Dadurch wirkt das Gesamtprofil breiter und greifbarer als bei einem Anbieter, der nur auf Vertragsabschlüsse schielt.
Für Kunden in der Region ist genau diese Nähe ein echter Vorteil. Außerhalb der Kernregion ist der regionale Mehrwert naturgemäß geringer. Das Unternehmen lebt sichtbar von seiner lokalen Verankerung.
Positiv fällt zuerst die klare regionale Verwurzelung auf. Seit Jahrzehnten vor Ort, echter Standort, greifbarer Kontakt und keine künstliche Marketingfassade. Das schafft Vertrauen.
Stark ist außerdem die saubere Tariftrennung. Haushaltsstrom, Wärmepumpe, Heizstrom, Naturstrom und Gewerbe werden nicht in einen einzigen Tarifbrei gepresst. Das ist fachlich sinnvoll und für Kunden nachvollziehbar.
Ebenfalls positiv ist die erkennbare Ausrichtung auf erneuerbare Energien. Eigene Wasserkraft- und Photovoltaikanlagen sowie das Naturstromprodukt geben dem Anbieter ein glaubwürdigeres grünes Profil als viele Wettbewerber mit weichgespültem Öko-Marketing.
Der größte Punkt ist die Aktualität und Einheitlichkeit der Tarifdarstellung. Wenn ein Teil der Produktwelt klar auf 2026 steht und andere Seiten noch älter wirken, dann ist das kein Drama, aber eben auch nicht perfekt. Vor Vertragsabschluss sollte man sich die aktuell gültigen Unterlagen sauber bestätigen lassen.
Bei Wärmepumpen- und Heizstromtarifen gilt wie immer: Technik zuerst, Tarif danach. Wer keine passende Messung oder keine geeignete Anlage hat, bucht schnell am Bedarf vorbei. Genau dort passieren die typischen Fehlentscheidungen.
Auch der Naturstrom sollte nicht blind verklärt werden. Das grüne Profil ist stark, aber am Ende zählt, was der konkrete Tarif vertraglich und energiewirtschaftlich tatsächlich abbildet. Wer nur auf das Wort Natur oder Öko schaut, prüft zu oberflächlich.
Das Elektrizitätswerk Rieger ist ein seriöser kleiner Regionalversorger mit langer Geschichte, starker lokaler Verwurzelung und einer sinnvoll gegliederten Tarifwelt. Das ist kein Schrottanbieter und auch keine austauschbare Strommarke ohne Profil.
Stark sind vor allem die regionale Nähe, die nachvollziehbare Tarifstruktur und die sichtbare Ausrichtung auf erneuerbare Energien. Kritisch prüfen sollte man vor allem die jeweils aktuelle Vertragsgrundlage und die technische Passung bei Heizstrom- und Wärmepumpentarifen.
Unterm Strich ist der Anbieter für Kunden in der Region klar ernst zu nehmen. Die richtige Entscheidung hängt aber wie immer nicht am traditionsreichen Namen, sondern daran, ob der konkrete Tarif sauber zu Verbrauch, Technik und gewünschter Vertragslogik passt.
Stand: 15.04.2026
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