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Elektrizitätswerk Ottenhöfen Moser GmbH & Co. KG
Allerheiligenstr. 3
77883 Ottenhöfen
Elektrizitätswerk Ottenhöfen Moser GmbH & Co. KG mit Sitz in Allerheiligenstr. 3, 77883 Ottenhöfen, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Name: Elektrizitätswerk Ottenhöfen Moser GmbH & Co. KG
Rechtsform: GmbH & Co. KG
Sitz: Ottenhöfen
Adresse: Allerheiligenstraße 3, 77883 Ottenhöfen
Telefon: 07842 98823
Fax: 07842 98826
E-Mail: info@ew-o.de
Registergericht: Mannheim
Handelsregisternummer: HRA 707463
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE313520576
Unternehmenscharakter: regionaler Stromversorger
Schwerpunkt: Stromvertrieb und kundennahe Versorgung im Raum Ottenhöfen
Grundversorger Strom im Konzessionsgebiet Ottenhöfen: Ja
Festgestellter Zeitraum als Strom-Grundversorger: 01.01.2025 bis 31.12.2027
24h-Störungsnummer: Überlandwerk Mittelbaden GmbH & Co. KG, 07821 280-0
Das Elektrizitätswerk Ottenhöfen Moser GmbH & Co. KG ist kein anonymer Massenanbieter, sondern ein kleiner regionaler Stromversorger mit klarer lokaler Verankerung in Ottenhöfen. Genau das ist der eigentliche Kern: kurze Wege, direkte Erreichbarkeit und ein Anbieter, der nicht wie eine beliebige Vergleichsportal-Marke wirkt.
Der öffentliche Auftritt ist schlank. Das kann positiv sein, weil kein Tarifzoo aufgebaut wird, es hat aber auch einen Nachteil: Wer viele sofort sichtbare Produktdetails, hübsch aufbereitete Tarifvergleiche und maximale Transparenz auf einen Klick erwartet, bekommt hier eher die kompakte Version als die Hochglanzshow.
Die Tarifstruktur ist grundsätzlich klar, aber nicht besonders breit ins Schaufenster gestellt. Öffentlich hervorgehoben werden vor allem der Treuestromtarif und der dynamische Stromtarif. Beide werden nach Anbieterangabe für Haushalt, Gewerbe, Wärme sowie E-Mobilität angeboten.
Daneben sind Grund- und Ersatzversorgung sehr detailliert über Preisblätter abgebildet. Dort wird zwischen Eintarif, Zweitarif sowie verschiedenen Wärmestrom-Konstellationen unterschieden. Das ist sachlich sinnvoll, weil normale Haushalte, Wärmepumpen und Speicherheizungen eben nicht sauber mit derselben Tariflogik abgewickelt werden sollten.
Auf den aktuell öffentlich sichtbaren Stromseiten wird kein klar abgesetzter eigener Ökostromtarif so deutlich hervorgehoben, wie man es von vielen anderen Regionalversorgern kennt. Im Vordergrund stehen Treuestromtarif, dynamischer Stromtarif sowie Grund- und Ersatzversorgung.
Das heißt nicht automatisch, dass das Angebot schwach ist. Es heißt aber, dass die ökologische Positionierung auf den geprüften Seiten nicht besonders stark oder besonders transparent vermarktet wird. Wer gezielt Ökostrom sucht, sollte sich also nicht mit Vermutungen zufriedengeben, sondern die konkrete Stromkennzeichnung und den Vertragsinhalt sauber prüfen.
Für Haushaltskunden sind vor allem zwei Ebenen relevant: die frei wählbaren Sondertarife und die gesetzliche Grund- beziehungsweise Ersatzversorgung. Im frei wählbaren Bereich nennt der Anbieter aktuell den Treuestromtarif und den dynamischen Stromtarif. Beide Tariflinien werden ausdrücklich nicht nur für normale Haushalte, sondern auch für Gewerbe, Wärme und E-Mobilität angeboten.
Auf der Seite zur Grund- und Ersatzversorgung zeigt sich zusätzlich, dass verschiedene Mess- und Verbrauchsmodelle berücksichtigt werden. Dazu gehören Eintarif- und Zweitarifmodelle sowie Varianten für Wärmepumpen und Speicherheizungen mit gemeinsamer oder getrennter Messung. Das ist inhaltlich brauchbar, weil der Anbieter damit nicht so tut, als sei jeder Stromkunde technisch identisch.
Regional ist das Unternehmen klar auf Ottenhöfen zugeschnitten. Die Grundversorgerfeststellung für das Konzessionsgebiet Ottenhöfen bis Ende 2027 ist ein echter Beleg für lokale Relevanz. Das ist kein aufgeblasenes Marketing, sondern eine konkrete Marktrolle im eigenen Gebiet.
Hinzu kommt die sichtbare Einbindung in die regionale Energiewelt. Der Ansprechpartner sitzt in Ottenhöfen, während die Störungsabwicklung über das Überlandwerk Mittelbaden läuft. Das zeigt: lokal im Kundenkontakt, aber nicht völlig losgelöst von größeren regionalen Strukturen. Genau diese Mischung kann stabiler sein als eine reine Mini-Lösung ohne Partnernetz.
Positiv ist zuerst die lokale Nähe. Wer einen kleinen regionalen Anbieter mit direktem Kontakt statt Hotline-Theater sucht, bekommt hier ein klares Gegenmodell zu großen Strommarken. Zweitens ist die Tariflogik nicht völlig stumpf, weil neben Standardmodellen auch Wärme, E-Mobilität und dynamische Tarife berücksichtigt werden.
Ebenfalls positiv ist die relativ saubere Dokumentation der Grund- und Ersatzversorgung. Die Preisblätter werden sichtbar gepflegt und nach Zeitständen ausgewiesen. Das ist nicht spektakulär, aber deutlich besser als halb gepflegte Tarifseiten, auf denen niemand mehr weiß, was eigentlich aktuell gilt.
Der größte Schwachpunkt ist die eher knappe öffentliche Produktdarstellung. Wer sofort alle Vertragsdetails, Preisgarantien, Laufzeiten und ökologische Einordnung sauber aufbereitet erwartet, bekommt das hier nicht in derselben Tiefe wie bei stärker digitalisierten Wettbewerbern. Das ist kein Totalschaden, aber eben auch nicht stark.
Besonders kritisch prüfen sollte man den dynamischen Tarif. So ein Modell ist nur dann sinnvoll, wenn ein intelligentes Messsystem vorhanden ist und der eigene Verbrauch aktiv in günstigere Stunden verschoben werden kann. Wer das nicht leisten kann, kauft sich schnell mehr Unsicherheit als Vorteil ein.
Auch bei Wärmestrom, Wärmepumpe, Speicherheizung und E-Mobilität muss die technische Konstellation sauber passen. Gemeinsame oder getrennte Messung, Ein- oder Zweitarif und die jeweilige Verbrauchsstruktur sind keine Nebensächlichkeiten. Wer hier blind unterschreibt, baut sich seinen Fehlvertrag selbst.
Das Elektrizitätswerk Ottenhöfen Moser GmbH & Co. KG ist als Stromanbieter eine ernstzunehmende lokale Option für Kunden, die regionale Nähe und eine überschaubare Anbieterstruktur schätzen. Positiv sind die bestätigte Grundversorgerrolle, die direkte Erreichbarkeit vor Ort und die Tatsache, dass nicht nur Standardhaushalte, sondern auch Wärme- und E-Mobilitätsanwendungen mitgedacht werden.
Der Haken ist aber klar: Die öffentliche Transparenz der Tarifwelt ist eher knapp als stark. Wer hier abschließt, sollte das nicht aus Bequemlichkeit tun, sondern sich die Vertragsdetails sauber geben lassen und wirklich prüfen. Wenn Tarifart, Technik und Verbrauch passen, kann der Anbieter sinnvoll sein. Wer nur wegen Lokalbonus unterschreibt, handelt nicht klug.
Stand: 14.04.2026
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