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Der Wert ist ungültig.
Der Wert ist ungültig.

BürgerEnergie Solingen eG

BürgerEnergie Solingen eG
Westerwaldstr.7
42719 Solingen

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BürgerEnergie Solingen eG mit Sitz in Westerwaldstr.7, 42719 Solingen, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.

Dieser Anbieter wurde von unseren Kunden mit 3,5 von 5 Sternen bewertet. 70 % der Kunden, die sich für einen Stromtarif von BürgerEnergie entschieden haben, würden den Anbieter erneut wählen.

Kurzfazit

Die BürgerEnergie Solingen eG ist kein klassischer Vollversorger und auch kein anonymer Billigstromanbieter, sondern eine genossenschaftlich organisierte Bürgerenergie-Gesellschaft mit klarem Solingen-Fokus. Genau das ist der Kern der Einordnung. Hinter dem Angebot steckt keine austauschbare Vertriebsfassade, sondern eine echte Bürgerenergie-Struktur mit eigenen Photovoltaik-Anlagen, regionalem Ausbauanspruch und ehrenamtlich arbeitenden Gremien.

Unterm Strich ist die BESG ein Anbieter für Menschen, die nicht nur Strom kaufen, sondern zugleich die Energiewende in Solingen und Umgebung stärken wollen. Wer einen riesigen Vollsortimenter mit Strom, Gas, Wasser, Wärmenetzen und maximaler Prozessautomatisierung sucht, ist hier falsch. Wer einen regionalen Ökostromanbieter mit echter Bürgerenergie-Logik und sichtbarem Ausbauanspruch sucht, kann die BESG ernsthaft prüfen.

Stammdaten

Name: BürgerEnergie Solingen eG

Sitz / Anschrift: Ohligser Feld 18, 42697 Solingen

Telefon: 0212-5992543

E-Mail: genossenschaft@buergerenergie-solingen.de

Rechtsform: Eingetragene Genossenschaft

Vertretungsberechtigter Vorstand: Horst Berg, Katja Blumenberg, Horst Schmidtberg

Registergericht: Amtsgericht Wuppertal

Registernummer: GnR 276

Mitglied im Prüfungsverband: Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e. V.

Unternehmensprofil und Einordnung

Die BESG ist kein Stromvertrieb, der einfach nur ein grünes Label auf Standardware klebt. Laut eigener Darstellung versucht die Genossenschaft seit 2014, die Energiewende in Solingen aktiv mitzugestalten. Sie zählt sich selbst zu den größeren Investoren und Betreibern von Erneuerbare-Energien-Anlagen in der Stadt.

Wichtig ist auch: Die Arbeit von Vorstand und Aufsichtsrat erfolgt laut offizieller Darstellung ehrenamtlich. Das wirkt glaubwürdiger als bei vielen Marken, die zwar Bürgernähe behaupten, am Ende aber nur klassische Vertriebssysteme mit hübscher Sprache sind.

Genossenschaftslogik

Der entscheidende Unterschied zu normalen Energieanbietern ist die Struktur. Wer Mitglied wird, wird nicht bloß Kunde, sondern Mitbesitzer von Solarkraftwerken der Genossenschaft. Zusätzliche Genossenschaftsanteile können aufgestockt werden.

Das ist ein echter Pluspunkt. Hier steckt eine Eigentümerlogik dahinter, bei der die Region und die Mitglieder sichtbar mit im Spiel sind. Gleichzeitig heißt das aber auch: Das Modell ist kein klassisches Massenprodukt für jeden, sondern stärker auf Menschen ausgerichtet, die die Grundidee von Bürgerenergie wirklich mittragen wollen.

Was das Angebot konkret ist

Das zentrale Stromprodukt heißt BergischGrün. Laut offizieller Stromseite ist es ein Gemeinschaftsprodukt mit den Stadtwerken Solingen für Privat- und Gewerbekunden in Solingen, Leichlingen und Wuppertal. Auch Nichtmitglieder können diesen Strom beziehen.

Das ist wichtig, weil man die BESG sonst falsch einordnet. Sie ist kein klassischer Vollversorger mit beliebiger bundesweiter Tarifwelt, sondern ein regionales Bürgerstrom-Modell mit klarer Kooperationsstruktur.

Ökostrom und Energieprofil

Beim Strom ist die Positionierung eindeutig. BergischGrün erfüllt laut offizieller Produktseite die Kriterien von KlimaInvest Ökostrom Plus. Der Strom wird zu 100 % aus erneuerbaren Energien gewonnen. Zusätzlich stammt mindestens ein Drittel des Stroms aus Anlagen, die nicht älter als sechs Jahre sind. Außerdem betreiben die Produktionsanlagen-Betreiber keine Atom- oder Kohlekraftwerke.

Das ist deutlich stärker als das übliche grüne Marketinggeschwätz vieler Wettbewerber. Hier wird nicht nur gesagt, dass der Strom irgendwie nachhaltig sei, sondern die ökologischen Mindeststandards werden klar benannt.

Regionale Substanz und Ausbauwirkung

Der wirklich starke Punkt ist die regionale Substanz hinter dem Stromprodukt. Laut offizieller BergischGrün-Seite lag der regionale Anteil aus den eigenen Anlagen im Geschäftsjahr 2023/24 bereits bei 77 %. Für den Jahresverbrauch 2025 konnte die benötigte Strommenge laut BESG sogar zu 100 % mit den eigenen PV-Anlagen produziert werden.

Zusätzlich verpflichtet sich die BESG beim BergischGrün-Modell, in einem Zeitraum von fünf Jahren so viele neue EE-Anlagen in Solingen und Umgebung zu initiieren, dass deren Erzeugung mindestens 50 % des Stromverbrauchs der Neukunden in diesem Zeitraum abdeckt. Das ist keine Kleinigkeit, sondern ein echter Ausbauanspruch.

Photovoltaik-Basis

Die BESG lebt nicht nur vom Stromverkauf. Seit 2015 wurden laut offizieller PV-Seite insgesamt 19 größere Photovoltaik-Anlagen in Solingen gebaut. Diese Anlagen wurden nach eigener Darstellung zu 100 % durch Genossenschaftsanteile oder Mitgliederdarlehen finanziert.

Das ist ein echter Unterschied zu vielen Ökostromanbietern, die nur Zertifikate verkaufen. Hier gibt es echte regionale Erzeugungsanlagen als Rückgrat des Modells.

Solarpfennig und lokale Projekte

Ein besonders klarer Mehrwert ist der sogenannte Solarpfennig. Für jede verkaufte Kilowattstunde BergischGrün fließen 0,5 Cent in einen Fonds zur Unterstützung der Energiewende oder von Nachhaltigkeitsprojekten in Solingen und der Region.

Das ist nicht bloß nettes Marketing. Die BESG dokumentiert auf ihrer Website, welche Projekte mit diesem Geld unterstützt wurden. Damit wird aus dem Stromtarif sichtbar mehr als nur ein Liefervertrag.

Tarife und Preisstruktur

Die Tarifwelt ist vergleichsweise schlank. Für Privatkunden in Solingen nennt die offizielle Stromseite aktuell einen Arbeitspreis von 34,52 ct/kWh brutto und einen Grundpreis von 197,99 Euro brutto pro Jahr zuzüglich Zählermiete. Für Gewerbekunden bis 50.000 kWh pro Jahr in Solingen werden 36,51 ct/kWh brutto und 202,50 Euro brutto pro Jahr zuzüglich Zählermiete genannt.

Das ist grundsätzlich transparent, weil die Preise offen auf der Website stehen und die zugehörigen Preisblätter sowie AGB direkt verlinkt sind. Gleichzeitig ist das kein Billigstrom-Wunder. Wer nur auf billig aus ist, wird hier eher den regionalen Mehrwert mitbezahlen.

Bestellprozess und Service

Der Abschluss läuft bodenständig und nicht über eine hyperglatte App-Welt. Laut offizieller Stromseite werden Auftragsformular und SEPA-Mandat ausgefüllt und per E-Mail oder Post eingereicht. Unterstützung gibt es telefonisch oder per E-Mail.

Das ist sympathisch direkt, aber eben auch nicht maximal modern. Wer vollautomatisierte App-Strecken, Echtzeit-Onboarding und eine durchgestylte Self-Service-Welt erwartet, findet hier eher eine funktionale Genossenschaft als eine Tech-Marke.

Was positiv auffällt

Positiv ist zuerst die echte Bürgerenergie-Logik. Mitglieder können über ihre Anteile real an regionalen EE-Anlagen beteiligt sein.

Zweitens ist die regionale Substanz ungewöhnlich stark. Eigene PV-Anlagen, ein hoher regionaler Stromanteil und ein klarer Ausbaupfad machen das Angebot deutlich belastbarer als bloße Ökostrom-Rhetorik.

Drittens ist das Produkt BergischGrün inhaltlich sauber gebaut. 100 % erneuerbare Energien, KlimaInvest-Standards, Solarpfennig und die Kooperation mit den Stadtwerken Solingen ergeben ein in sich schlüssiges Modell.

Viertens wirkt die Transparenz gut. Preise, AGB, Projekte, Satzung und Generalversammlungsunterlagen sind öffentlich nachvollziehbar.

Was kritisch zu sehen ist

Der größte Schwachpunkt ist die begrenzte Produktbreite. Die BESG ist kein Vollversorger mit riesiger Tarif- und Produktwelt. Wer Gas, Wärme, Wasser, Lade-App, Smart-Home-Ökosystem und maximalen Komfort aus einer Hand sucht, ist hier falsch.

Zweiter Punkt: Das Stromangebot ist kein vollständig eigenständiger Alleingang, sondern ein Gemeinschaftsprodukt mit den Stadtwerken Solingen. Wer daraus ein komplett autarkes Bürgerenergie-Modell ohne Partnerstruktur macht, erzählt es zu simpel.

Dritter Punkt: Die Prozesse wirken eher bodenständig als hochautomatisiert. Das kann sympathisch sein, ist aber für Menschen mit maximalem Digital-Komfortanspruch eher schwächer.

Vierter Punkt: Auch ein glaubwürdiges Bürgerenergie-Modell muss sich am konkreten Preis messen lassen. Regionalität und Genossenschaftsidee machen einen Tarif nicht automatisch günstig.

Einordnung

Die BürgerEnergie Solingen eG ist ein ernstzunehmender Bürgerenergie-Anbieter mit echter regionaler Substanz, belastbarem Ökostromprofil und klarer Ausbauwirkung in Solingen und Umgebung. Für Menschen, die mehr wollen als irgendeinen anonymen Standardtarif und bewusst Bürgerenergie unterstützen möchten, ist das eine vernünftige Adresse.

Man sollte die Genossenschaft aber nicht romantisieren. Auch hier entscheidet am Ende der konkrete Tarif und nicht nur das gute Gefühl. Wer sauber vergleicht, kann bei der BESG gut landen. Wer sich nur von Genossenschaft, Regionalität und Ökostrom tragen lässt, prüft zu oberflächlich.

Stand 31.03.2026

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