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Bremer Energiehaus-Genossenschaft eG
Schlachte 45
28195 Bremen
Bremer Energiehaus-Genossenschaft eG mit Sitz in Schlachte 45, 28195 Bremen, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Die Bremer Energiehaus-Genossenschaft eG ist kein anonymer Online-Discounter und auch kein klassischer Großkonzern, sondern eine genossenschaftlich organisierte Energiegesellschaft mit klarem Bremen-Fokus. Genau das ist der Kern der Einordnung. Hinter dem Unternehmen steckt kein bloßes Vertriebs-Frontend, sondern eine Mitgliederstruktur, in der Eigentümer und Kunden zusammenfallen.
Unterm Strich ist das ein Anbieter für Kunden, die konzernfreie, regionale und genossenschaftliche Energieversorgung suchen. Wer einen riesigen Vollsortimenter mit maximaler Produktbreite und Hochglanz-Konzernstruktur erwartet, ist hier falsch. Wer einen regional geprägten Anbieter mit Ökostrom, persönlichem Service und echter Genossenschaftslogik sucht, kann die Bremer Energiehaus-Genossenschaft ernsthaft prüfen.
Name: Bremer Energiehaus-Genossenschaft eG
Öffentliche Marke: Benergie
Sitz / Anschrift: Schlachte 45, 28195 Bremen
Telefon: +49 421 957 99 280
Fax: +49 421 957 99 28 11
E-Mail: kontakt@benergie.de
Rechtsform: Eingetragene Genossenschaft
Vorstand: Florian Schulz, Alexander Großmann
Vorsitz des Aufsichtsrats: Marion Remlinger
Registergericht: Amtsgericht Bremen
Registernummer: Genossenschaftsregister Nr. 400 HB
Umsatzsteuer-ID: DE250659404
Die Bremer Energiehaus-Genossenschaft stellt sich klar als eigenständig, preiswert, konzernfrei und bankenunabhängig dar. Dazu kommt der für Genossenschaften entscheidende Punkt: Mitglieder sind zugleich Eigentümer und Kunden. Das ist keine Marketingfloskel, sondern ein echter struktureller Unterschied zu klassischen Energievertrieben.
Das ist ein Pluspunkt. Hier steckt nicht bloß eine Strommarke mit hübscher Oberfläche dahinter, sondern eine Organisationsform, in der die Mitglieder die Grundrichtung mitbestimmen. Gleichzeitig muss man nüchtern bleiben: Auch eine Genossenschaft bleibt am Ende ein Energieanbieter, der an Tarif, Service und Struktur gemessen werden muss.
Ein besonders starker Punkt ist die Genossenschaftslogik. Laut Eigendarstellung gilt das Identitätsprinzip: Mitglieder sind Eigentümer und Kunden zugleich. Entscheidungen werden in der Generalversammlung getroffen, und jedes Mitglied hat unabhängig von seiner Kapitalbeteiligung genau eine Stimme.
Das ist ein echter Unterschied zu vielen anderen Anbietern. Wer Wert auf Mitbestimmung, Mitgliederorientierung und Schutz vor Dominanz einzelner Großinvestoren legt, bekommt hier mehr Substanz als bei einer klassischen Vertriebsgesellschaft.
Hier muss man sauber bleiben, sonst erzählt man Unsinn. Öffentlich tritt das Unternehmen stark über die Marke Benergie auf. Gleichzeitig gibt es laut Impressum eine Tochtergesellschaft, die Benergie-Service GmbH. In den Downloads sind zudem AGB sowohl für die Bremer Energiehaus-Genossenschaft eG als auch für die Benergie-Service GmbH hinterlegt.
Heißt brutal einfach: Die Struktur ist nicht komplett eindimensional. Wer die Genossenschaft bewertet, sollte wissen, dass im öffentlichen Auftritt mehrere Ebenen sichtbar sind. Noch wichtiger: Das Gasgeschäft läuft laut Website nicht über die Genossenschaft selbst, sondern über den genossenschaftlichen Kooperationspartner Energiegenossenschaft für Wittmund eG.
Im Mittelpunkt steht Strom. Sichtbar sind Ökostromtarife, Wärmestrom und Fahrstrom. Darüber hinaus führt die Benergie-Website Zusatzfelder wie SmartHome, Balkonkraftwerke, Photovoltaik, Infrarotheizungen, Wärmepumpen und Mobilfunk über Partner.
Das ist mehr als die Minimalversion eines simplen Stromanbieters. Gleichzeitig bleibt die Produktwelt fokussiert genug, um nicht komplett auszuufern. Genau das ist sinnvoll.
Die Tarifwelt ist klarer aufgebaut als bei vielen großen Vergleichsportal-Anbietern. Sichtbar sind Benergie Ökostrom, Benergie Ökostrom umzu, STERNTALER Strom, Benergie Family, Benergie Wärmestrom und Benergie Fahrstrom.
Das ist grundsätzlich ordentlich. Es gibt also nicht nur einen Standardtarif, sondern Modelle für regionale Nähe, spezielle Haushaltskonstellationen und moderne Verbrauchsformen wie Wärmepumpe oder E-Auto. Gleichzeitig gilt auch hier: Wer nur nach Namen auswählt, statt den konkreten Vertrag zu prüfen, macht es sich zu leicht.
Beim Strom ist die Positionierung eindeutig. Benergie erklärt auf der Startseite ausdrücklich, dass der Strom für Bremen und Umgebung 100 % Ökostrom ist und vom TÜV NORD zertifiziert wird. Die Website bezeichnet sich zusätzlich als regionaler, unabhängiger und fairer genossenschaftlicher Energieanbieter für Bremen und Umgebung.
Die veröffentlichte Produktlogik ist damit klar grün. Gleichzeitig bleibt wichtig: Nicht jeder sichtbare Energiebaustein auf der Website ist automatisch identisch mit einem Stromliefervertrag der Genossenschaft selbst. Wer das nicht trennt, bewertet unsauber.
Ein weiterer Pluspunkt ist die offene Dokumentation. Auf der Downloadseite stellt Benergie Strommix-Dokumente sowohl für die Bremer Energiehaus-Genossenschaft eG als auch für die Benergie-Service GmbH bereit. Das ist deutlich belastbarer als bloßes grünes Marketing.
Gerade bei kleineren Anbietern ist solche Transparenz wichtig. Sie ersetzt keinen Tarifvergleich, aber sie zeigt, dass das Unternehmen seine Herkunfts- und Produktlogik nicht versteckt.
Beim Gas muss man sehr sauber formulieren. Auf der Startseite steht ausdrücklich, dass Erdgas für Bremen durch den genossenschaftlichen Kooperationspartner Energiegenossenschaft für Wittmund eG geliefert wird. Auch die Downloadseite verweist bei den AGB für Gas auf diesen Partner.
Heißt brutal einfach: Wer die Bremer Energiehaus-Genossenschaft eG pauschal als klassischen Strom-und-Gas-Lieferanten mit vollständig eigener Produktverantwortung darstellt, erzählt es zu grob. Beim Gas läuft die Sache sichtbar über eine Kooperationsstruktur.
Die Bremer Energiehaus-Genossenschaft ist öffentlich nicht als klassischer Grundversorger positioniert. Im Gegenteil: Die veröffentlichten AGB für die Strombelieferung der Genossenschaft gelten ausdrücklich für die Belieferung außerhalb der Grund- und Ersatzversorgung.
Das ist wichtig, weil damit klar ist: Hier steht kein regionaler Grundversorger alter Schule, sondern ein wettbewerblicher Anbieter mit genossenschaftlichem Profil.
Ein sichtbarer Pluspunkt ist die Erweiterung in moderne Verbrauchsformen. Die Website hebt ausdrücklich neue Tarife für Wärmepumpen und zum Laden von E-Autos hervor. Beide werden als 100 % Ökostrom beschrieben und richten sich an private Haushalte mit eigener, unterbrechbarer Verbrauchseinrichtung.
Das ist mehr als bloße Symbolpolitik. Viele kleine Anbieter reden zwar über Energiewende, liefern am Ende aber nur Standardstrom. Hier ist die Produktwelt sichtbar weitergedacht.
Beim Service ist die Genossenschaft stärker aufgestellt als viele kleine Anbieter. Es gibt ein Kundenservice-Center im Kontorhaus an der Schlachte, ein Kundenportal, Rückrufmöglichkeiten, Ansprechpartner und klassische Erreichbarkeit per Telefon und E-Mail.
Die offiziellen Servicezeiten vor Ort liegen montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr. Gleichzeitig wirbt Benergie ausdrücklich damit, dass kein unpersönliches Callcenter antwortet, sondern direkte Mitarbeitende und auf Wunsch sogar die Vorstände. Das ist für einen kleineren Anbieter ein echter Pluspunkt.
Über den reinen Stromvertrag hinaus baut Benergie das Umfeld sichtbar aus. Auf der Website werden Balkonkraftwerke, Photovoltaik, Wärmepumpen, Infrarotheizungen, Mobilfunk und weitere Extras genannt. Dabei ist klar, dass nicht alles zwingend aus derselben juristischen Einheit stammt, sondern teils über Partner läuft.
Das ist wirtschaftlich sinnvoll und für Kunden praktisch, wenn mehrere Themen zusammenlaufen sollen. Gleichzeitig ist das natürlich auch klassisches Zusatzgeschäft. Man sollte das nicht mit neutraler, völlig unabhängiger Beratung verwechseln.
Positiv ist zuerst die echte Genossenschaftsstruktur. Mitglieder sind Eigentümer und Kunden zugleich, und die Mitbestimmungslogik ist deutlich greifbarer als bei klassischen Vertriebsmodellen.
Zweitens ist die regionale Positionierung glaubwürdig. Bremen und Umgebung sind nicht nur Marketingkulisse, sondern sichtbarer Kern der Marke.
Drittens ist das Ökostromprofil klar. 100 % Ökostrom, TÜV-NORD-Zertifizierung und veröffentlichte Strommix-Dokumente sind deutlich stärker als bloße grüne Werbesprache.
Viertens wirkt die Service-Struktur für einen kleineren Anbieter belastbar. Kundenportal, Service-Center und direkte telefonische Erreichbarkeit sind mehr wert als bloße Tarifoptik.
Der größte Schwachpunkt ist die Strukturkomplexität. Wer die Bremer Energiehaus-Genossenschaft eG bewertet, muss sauber zwischen Genossenschaft, Marke Benergie, Tochter Benergie-Service GmbH und dem Gas-Kooperationspartner EG Wittmund unterscheiden. Wer das nicht tut, arbeitet schlampig.
Zweiter Punkt: Die regionale und genossenschaftliche Identität kann dazu verleiten, zu weich zu bewerten. Sympathische Struktur ersetzt keinen harten Blick auf Arbeitspreis, Grundpreis, Laufzeit und Vertragsdetails.
Dritter Punkt: Die Genossenschaft ist kein klassischer Grundversorger. Wer genau so eine Rolle sucht, ist hier an der falschen Adresse.
Vierter Punkt: Die Partner- und Zusatzwelt ist interessant, aber nicht dasselbe wie ein vollständig aus einer Hand integriertes Vollsortiment.
Die Bremer Energiehaus-Genossenschaft eG ist ein ernstzunehmender, genossenschaftlich organisierter Energieanbieter mit regionaler Verankerung, belastbarem Ökostromprofil und ordentlicher Service-Struktur. Für Kunden, die mehr wollen als irgendeinen anonymen Online-Tarif und Wert auf Bürgerenergie, Genossenschaft und Bremen-Bezug legen, ist das eine vernünftige Adresse.
Man sollte das Unternehmen aber nicht romantisieren. Auch hier entscheidet am Ende der konkrete Tarif und nicht das gute Gefühl. Wer sauber vergleicht, kann bei der Bremer Energiehaus-Genossenschaft gut landen. Wer sich nur von Genossenschaft, Regionalität oder Ökostrom tragen lässt, prüft zu oberflächlich.
Stand 31.03.2026
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