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Allgäuer Überlandwerk GmbH
Illerstraße 18
87435 Kempten
Allgäuer Überlandwerk GmbH mit Sitz in Illerstraße 18, 87435 Kempten, gehört zu den in Deutschland aktiven Stromanbietern. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zur Adresse und weitere Angaben zum Unternehmen.
Die Allgäuer Überlandwerk GmbH ist kein anonymer Online-Discounter, sondern ein regional stark verankerter Energieanbieter mit klarer Präsenz im Allgäu. Genau das ist der Kern der Einordnung. Hinter dem Unternehmen steckt nicht nur ein Tarifrechner, sondern ein Anbieter mit breiter Produktwelt, digitalem Kundenportal, E-Mobilität, Photovoltaik- und Wärmethemen sowie sichtbarer regionaler Positionierung.
Unterm Strich ist AÜW ein Anbieter für Kunden, die regionale Nähe, persönliche Erreichbarkeit und gleichzeitig moderne Tarifmodelle wollen. Wer nur auf den billigsten Lockpreis schaut, wird hier nicht automatisch am besten landen. Wer Stabilität, nachvollziehbare Strukturen und ein breiteres Leistungsbild sucht, kann AÜW ernsthaft prüfen.
Name: Allgäuer Überlandwerk GmbH
Sitz / Anschrift: Illerstraße 18, 87435 Kempten
Telefon: 0831 2521-0
E-Mail: info@auew.de
Geschäftsführer: Michael Lucke
Vorsitzender des Verwaltungsrates: Oberbürgermeister Thomas Kiechle
Registergericht: Amtsgericht Kempten
Registernummer: HRB 435
Umsatzsteuer-ID: DE 128785492
AÜW positioniert sich klar regional. Das Unternehmen beschreibt sich selbst als einen der größten regionalen Stromanbieter im Allgäu und betont die Ausrichtung auf lokal und nachhaltig erzeugte Energie aus der Region für die Region.
Das ist ein echter Pluspunkt. Hier wird kein künstlich aufgeblasenes Lifestyle-Energieprodukt verkauft, sondern ein regionaler Anbieter mit nachvollziehbarer Rolle im Markt. Gleichzeitig ist AÜW keine kleine Ein-Produkt-Marke, sondern ein Unternehmen mit deutlich breiterem Energie- und Serviceumfeld.
Im Privatkundenbereich umfasst die Produktwelt deutlich mehr als nur Standardstrom. Sichtbar sind klassische Stromtarife, lokaler Ökostrom, Wärmestrom, Tarife für steuerbare Verbrauchseinrichtungen, ein dynamischer Tarif, E-Mobilität, THG-Quote sowie Themen rund um Photovoltaik und Wärme.
Das ist substanzieller als bei vielen reinen Strommarken. Wer AÜW bewertet, sollte das Unternehmen deshalb nicht nur als Stromvertrieb sehen, sondern als regionalen Energieanbieter mit mehreren angrenzenden Leistungsfeldern.
Im Strombereich ist die Tarifwelt modern, aber noch nachvollziehbar aufgebaut. Sichtbar sind AllgäuStrom Basis, AllgäuStrom 100%, AllgäuStrom Garant, Allgäu Therm Öko, Allgäu Clever, Allgäu Clever Plus, AllgäuStrom Flex sowie Grund- und Ersatzversorgung.
Das ist grundsätzlich sinnvoll. Es gibt also nicht nur einen Standardtarif, sondern Modelle für lokale Ökostromkunden, Wärmestrom, steuerbare Verbrauchseinrichtungen und dynamische Preislogik. Gleichzeitig gilt auch hier: Je mehr Tarifnamen und Anwendungsfälle im Spiel sind, desto leichter verlieren Kunden den Überblick.
Beim Strom ist die grüne Positionierung klar sichtbar. AÜW bewirbt mit AllgäuStrom 100% einen lokalen Ökostromtarif für Zuhause. Zusätzlich kann bei AllgäuStrom Basis gegen Aufpreis 100 % Ökostrom gewählt werden.
Das ist ein Pluspunkt, weil nicht alles pauschal als identisch verkauft wird. Genau diese Trennung zeigt aber auch: Nicht jeder Tarif ist automatisch gleich aufgebaut. Wer pauschal alles unter AÜW als identischen Ökostrom bewertet, arbeitet unsauber.
Ein Beispiel für die Tariflogik liefert AllgäuStrom Basis. Laut Produktseite gilt dort ab 01.01.2026 ein Arbeitspreis von 32,05 ct/kWh brutto und ein Grundpreis von 15,68 Euro brutto pro Monat bis 30.000 kWh Jahresverbrauch. Die Vertragslaufzeit beträgt 12 Monate, die Kündigungsfrist 1 Monat, die Vertragsverlängerung 1 Monat und es gibt ausdrücklich keine Preisgarantie.
Heißt brutal einfach: Wer nur auf einen sympathischen Regionalanbieter schaut und die harten Vertragsdaten ignoriert, prüft schlampig. Genau solche Details entscheiden später, ob ein Tarif wirklich passt.
Mit AllgäuStrom Flex bietet AÜW auch ein dynamisches Stromprodukt an. Die wichtigste Voraussetzung ist laut Produktseite ein eingebautes Smart Meter. Zusätzlich wird klar benannt, dass der Tarif vor allem für Verbraucher geeignet ist, die von viertelstündlich schwankenden Strompreisen profitieren und ihren Verbrauch in günstigere Zeiten verschieben können.
Das ist positiv, weil hier nicht so getan wird, als sei ein dynamischer Tarif automatisch für jeden Haushalt sinnvoll. Wer seinen Verbrauch nicht steuern kann, bekommt aus so einem Modell oft deutlich weniger Vorteil als gedacht.
AÜW bespielt neben klassischem Haushaltsstrom auch Wärmestrom und Tarife für steuerbare Verbrauchseinrichtungen. Mit Allgäu Therm Öko, Allgäu Clever und Allgäu Clever Plus zeigt das Unternehmen, dass moderne Verbrauchsformen wie Wärmestrom oder steuerbare Geräte sichtbar Teil der Produktwelt sind.
Das ist ein echter Pluspunkt. Viele Anbieter reden von moderner Energiewelt und liefern am Ende nur Standardstrom. AÜW hat dieses Segment klar auf dem Schirm.
Auch im Bereich E-Mobilität ist AÜW deutlich aktiver als viele klassische Regionalversorger. Sichtbar sind AllgäuStrom LadeKarte und LadeApp, Stromtankstellen im Allgäu, Laden in der Eigentümergemeinschaft sowie die Vermarktung der THG-Quote. Dazu kommen Photovoltaik- und Wärmethemen über die Angebotswelt des Unternehmens.
Das ist mehr als bloße Symbolpolitik. E-Mobilität und dezentrale Energieanwendungen sind bei AÜW sichtbar Teil des Geschäftsmodells und nicht nur ein Alibi auf der Website.
Beim Service ist AÜW ordentlich aufgestellt. Das Onlineportal und die Web-App ermöglichen Vertragsverwaltung, Kontoinformationen, Zählerstandsmeldung, Rechnungsübersicht, Abschlagsanpassung und Profilverwaltung rund um die Uhr.
Das ist ein echter Pluspunkt. Viele Anbieter schaffen entweder digitale Selbstverwaltung oder persönliche Erreichbarkeit. AÜW versucht beides. Genau diese Mischung ist für viele Haushalte wertvoller als ein paar Euro vermeintlicher Preisvorteil bei einer gesichtslosen Online-Marke.
Positiv ist zuerst die echte regionale Verankerung. AÜW positioniert sich klar als regionaler Anbieter aus dem Allgäu und nicht als austauschbare Online-Marke.
Zweitens ist die Produktwelt breiter als bei vielen Standardanbietern. Strom, lokaler Ökostrom, Wärmestrom, steuerbare Verbrauchseinrichtungen, dynamischer Tarif, E-Mobilität, THG-Quote und Photovoltaik ergeben ein deutlich substanzielleres Bild.
Drittens ist positiv, dass beim dynamischen Tarif die Voraussetzungen und die notwendige Verbrauchssteuerung offen benannt werden.
Viertens wirkt die digitale Service-Struktur belastbar. Kundenportal, Web-App, Rechnungsübersicht, Zählerstandserfassung und Abschlagsänderung sind genau die Dinge, die ein moderner Anbieter liefern muss.
Der größte Schwachpunkt ist die wachsende Komplexität. Je mehr Tarifmodelle, Zusatzlösungen und Technikthemen zusammenlaufen, desto leichter verlieren Kunden den Überblick. Genau dann gewinnt oft nicht das beste Produkt, sondern das am besten verpackte.
Zweiter Punkt: Die starke regionale Marke kann dazu verleiten, zu weich zu bewerten. Regionale Nähe ist gut, macht aber keinen Tarif automatisch günstig oder optimal.
Dritter Punkt: Gerade dynamische Tarife und Modelle für steuerbare Verbrauchseinrichtungen sind nur dann sinnvoll, wenn die eigene Nutzung wirklich dazu passt. Wer das nicht sauber prüft, kauft schnell am Bedarf vorbei.
Vierter Punkt: Auch bei einem sympathischen Regionalanbieter gilt, dass Ökostromoptionen, lokale Produkte und Service nichts daran ändern, dass Arbeitspreis, Grundpreis und Vertragslogik hart verglichen werden müssen.
Die Allgäuer Überlandwerk GmbH ist ein ernstzunehmender, regional starker Energieanbieter mit breiter Produktwelt, sichtbarer Nachhaltigkeitspositionierung und ordentlicher digitaler Service-Struktur. Für Kunden, die mehr wollen als irgendeinen anonymen Online-Tarif, ist das eine vernünftige Adresse.
Man sollte das Unternehmen aber nicht verklären. Auch hier entscheidet am Ende der konkrete Tarif und nicht das gute Gefühl. Wer sauber vergleicht, kann bei AÜW gut landen. Wer sich nur von Regionalität, Ökostrom oder Markenbild tragen lässt, prüft zu oberflächlich.
Stand 31.03.2026
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